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 Alternative Medizin & Gesundheit

öffentlich lesbar

Verschiedene Tipps, die für unsere Gesundheit förderlich sind (öffentlich)

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09.10.25 18:06

Da ich nicht für jedes einzelne Thema einen neuen thread eröffnen will, werde ich die verschiedenen Tipps hier sammeln.

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    09.10.25 18:14

    Knoblauch ist nicht nur in der Küche zum Würzen gut sondern wird in Italien gerne auch als Heilpflanze verwendet. Dazu muss man eine Knoblauchzehe anzünden und zirka 15min verbrennen lassen. Sie wirkt Wunder:


    1. Natürlicher Luftreiniger

    Wenn Knoblauch verbrennt, setzt er Schwefelverbindungen und natürliche Öle frei, die Bakterien, Viren und Luftgifte neutralisieren. Innerhalb von 15 Minuten fühlt sich die Luft ganz ohne Chemikalien sauberer und frischer an.

    2. Wehrt Insekten ab

    Der starke Geruch von verbranntem Knoblauch ist ein natürliches Insektenabwehrmittel. Er hilft Fliegen, Mücken und andere Insekten fernzuhalten, was ihn zu einer großartigen Alternative zu gekauften Sprays macht.

    3. Entfernt Gerüche

    Ob Küchengerüche, Rauch oder muffige Luft – die besonderen Verbindungen im Knoblauch neutralisieren den Geruch. Nach 15 Minuten werdet Ihr feststellen, dass unerwünschte Gerüche verschwinden.

    4. Beruhigt und entspannt

    Knoblauch enthält das Antibiotikum Allicin, das nicht nur der Gesundheit zuträglich ist. Er kann auch bei Inhalation in kleinen Mengen Verstopfungen lindern und die Atmung erleichtern, was besonders an drückenden Tagen oder in der kalten Jahreszeit nützlich ist.


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      AnneMari

      Knoblauch ist nicht nur in der Küche zum Würzen gut sondern wird in Italien gerne auch als Heilpflanze verwendet. Dazu muss man eine Knoblauchzehe anzünden und zirka 15min verbrennen lassen. Sie wirkt Wunder:


      1. Natürlicher Luftreiniger

      Wenn Knoblauch verbrennt, setzt er Schwefelverbindungen und natürliche Öle frei, die Bakterien, Viren und Luftgifte neutralisieren. Innerhalb von 15 Minuten fühlt sich die Luft ganz ohne Chemikalien sauberer und frischer an.

      2. Wehrt Insekten ab

      Der starke Geruch von verbranntem Knoblauch ist ein natürliches Insektenabwehrmittel. Er hilft Fliegen, Mücken und andere Insekten fernzuhalten, was ihn zu einer großartigen Alternative zu gekauften Sprays macht.

      3. Entfernt Gerüche

      Ob Küchengerüche, Rauch oder muffige Luft – die besonderen Verbindungen im Knoblauch neutralisieren den Geruch. Nach 15 Minuten werdet Ihr feststellen, dass unerwünschte Gerüche verschwinden.

      4. Beruhigt und entspannt

      Knoblauch enthält das Antibiotikum Allicin, das nicht nur der Gesundheit zuträglich ist. Er kann auch bei Inhalation in kleinen Mengen Verstopfungen lindern und die Atmung erleichtern, was besonders an drückenden Tagen oder in der kalten Jahreszeit nützlich ist.


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      16.10.25 11:57

      Tolle Idee! Riecht super, wenns brennt...

      Habe es mit polnischen und spanischen Knoblauch probiert und er brennt leider nicht selbstständig ab, so wie snafu schon erwähnte.

      Ich nehme gerne getrocknete Salbeiblätter zum Räuchern. Dieser riecht natürlich verbrannt etwas strenger, dafür vertreibt er auch gleichzeitig die bösen Hausgeister.😄


      Das Thema alternative Medizin und Gesundheit hat ein sehr großes Spektrum und eine unglaubliche Vielfalt.

      Ich schwöre ja auf Bitterstoffe, also Bitterstoffpflanzen, wie Löwenzahn, Mariendistel, Wermut, Artischocke usw...,da diese die Enzymatik aller Stoffwechselorgane angeregt oder reguliert. Gute Medizin ist immer Bitter! Herzlichen Gruß

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        Tolle Idee! Riecht super, wenns brennt...

        Habe es mit polnischen und spanischen Knoblauch probiert und er brennt leider nicht selbstständig ab, so wie snafu schon erwähnte.

        Ich nehme gerne getrocknete Salbeiblätter zum Räuchern. Dieser riecht natürlich verbrannt etwas strenger, dafür vertreibt er auch gleichzeitig die bösen Hausgeister.😄


        Das Thema alternative Medizin und Gesundheit hat ein sehr großes Spektrum und eine unglaubliche Vielfalt.

        Ich schwöre ja auf Bitterstoffe, also Bitterstoffpflanzen, wie Löwenzahn, Mariendistel, Wermut, Artischocke usw...,da diese die Enzymatik aller Stoffwechselorgane angeregt oder reguliert. Gute Medizin ist immer Bitter! Herzlichen Gruß

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        16.10.25 17:06

        Ja, er brennt nicht selbstständig. Man muss ein Feuer drunter halten.

        Ja, bitte dann räuchert eben mit getrocknetem Salbeiblättern.

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        16.10.25 20:31

        Mit ätherischem Tannenduft gegen Antriebsschwäche


        Ätherische Düfte in der kalten Jahreszeit heben die Stimmung, unterstützen bei Verkühlung und Grippe und können als pflegende Badezusätze angewendet werden.


        Ätherische Tannenöle sind je nach Sorte in vielfältiger Auswahl erhältlich. Die Balsamtanne und die Riesentanne sind besonders beliebt.


        Wirkung auf Körper und Geist: Wirkt hervorragend bei Antriebsschwäche, Mutlosigkeit, Lustlosigkeit und Frühjahrsmüdigkeit. Auf den Körper wirkt es als natürliches Antibiotikum. Es desinfiziert die Luft, löst Schleim aus den Bronchien, lindert Entzündungen und regt den Kreislauf an. Auch rheumatische Schmerzen werden gelindert.


        Duft: balsamisch, erfrischend, waldig


        Empfehlungen:

        Für die Anwendung in der Duftlampe: 3 - 5 Tropfen ätherisches Öl in die mit wassergefüllte Duftlampe geben. 'Dadurch werden die in der Raumluft enthaltenen Keime verringert.

        Innere Anwendung: 2 - 3 Mal täglich 3 - 4 Tropfen auf 1 Teelöffel Honig oder 1 Würfelzucker geben, und in einem Glas mit lauwarmen Wasser auflösen.


        Um einen Raum zu beduften, müssen nicht Geräte gekauft werden. Eine sparsame Unterlage ist gänzlich unbehandeltes, weiches oder hartes Holz. Ob Wäscheklammer, neuer Holzkochlöffel oder jedes andere Stückchen naturbelassendes Holz - sie sind alle als natürlicher Duftspender geeignet. Dafür ein paar Tropfen ätherisches Öl langsam und vorsichtig auf das Holz träufeln, so dass es in die Poren sickert, aber nicht herunterrinnt. Das Öl wird im Holz gespeichert und langsam über Tage abgegeben.


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          24.10.25 20:40

          Selbstgemachtes, fermentiertes, klassisches Sauerkraut



          ​Was Du wissen musst

          ​Selbstgemachtes Sauerkraut ist ein probiotischer Schatz und schmeckt unvergleichlich frisch. Mit diesem einfachen Rezept startest Du Dein eigenes Fermentations-Projekt!

          Zutaten (Für ca. 1 kg)

          ​1 kg Weißkohl (ganz wichtig: frisch, knackig und unversehrt)

          ​15 g Salz (am besten nicht-jodiertes Salz wie Meersalz, Himalaya-Salz oder koscheres Salz)


          ​Zubereitung: Schritt-für-Schritt-Anleitung

          ​1. Vorbereitung und Saftgewinnung (Der Schlüssel zur Fermentation)

          ​Kohl schneiden: Hoble oder schneide den Weißkohl in sehr feine Streifen. Gib ihn in eine große, stabile Schüssel.

          ​Salz einarbeiten: Streue das Salz gleichmäßig über den Kohl.

          ​Kneten: Knete und massiere den Kohl nun kräftig mit Deinen Händen. Ziel ist es, die Zellwände aufzubrechen. Knete so lange – meist 5 bis 10 Minuten – bis der Kohl weich wird und sich eine deutliche Menge an Flüssigkeit (Saft) am Boden der Schüssel sammelt. Dieser Saft ist die natürliche Lake für die Fermentation.

          ​2. Abfüllen und Verdichten

          ​Glas sterilisieren: Verwende ein großes, sterilisiertes Einmachglas oder ein geeignetes Schraubglas.

          ​Kohl einschichten: Fülle den gesalzenen Kohl zusammen mit dem gesamten Saft in das Glas.

          ​Festdrücken: Drücke den Kohl mit einem Löffel, einem Stößel oder Deinen Daumen so fest wie möglich nach unten. Es ist essenziell, dass der Kohl komplett mit dem eigenen Saft bedeckt ist. Dies schafft eine anaerobe (sauerstofffreie) Umgebung.

          ​Füllhöhe: Lass oben mindestens 2–3 cm Platz bis zum Rand, um genügend Raum für die entstehenden Gase und die Volumenvergrößerung während der Gärung zu haben.

          ​3. Verschließen (Anaerobe Bedingungen schaffen)

          Einmachglas: Den Rand gründlich säubern, die Gummidichtung einlegen und die Spannklammern fest anbringen.

          ​Schraubglas: Den Rand reinigen. Lege eine kleine Schicht Frischhaltefolie über die Öffnung, bevor Du den Deckel fest zuschraubst. Dies schützt den Metall-Deckel vor Korrosion durch das Salz und die Säure.

          ​Tipp für die Standzeit: Stell das Glas auf einen Teller oder in eine kleine Schüssel. Während der aktiven Gärphase kann etwas Flüssigkeit überlaufen.

          ​4. Gärung und Geduld (6 Wochen)

          ​Erste Gärung: Stell das Glas für die nächsten ca. 6 Wochen bei Raumtemperatur (ideal 18–22 °C) an einen ruhigen Ort.

          ​Prozess: Die Milchsäurebakterien beginnen sofort mit der Arbeit. Du wirst in den ersten Tagen Bläschenbildung bemerken. Der entstehende Überdruck entweicht bei Einmachgläsern von selbst, während er bei fest verschlossenen Schraubgläsern unter der Folie gesammelt wird – das Gas kann nicht entweichen, aber Sauerstoff kommt nicht hinein.

          ​Geschmack: Die Zeit macht den Geschmack! Das Sauerkraut entwickelt langsam seinen typischen, angenehm säuerlichen Geschmack.

          ​5. Lagerung (Für maximale Haltbarkeit)

          ​Umzug: Nach etwa 6 Wochen ist die Hauptgärung abgeschlossen und das Sauerkraut fertig.

          ​Kühl lagern: Entferne (falls verwendet) die Spannklammer beim Einmachglas und lagere das fermentierte Sauerkraut an einem kühlen, dunklen Ort (z. B. Speisekammer, Keller oder Kühlschrank).

          ​Haltbarkeit: Unter diesen Bedingungen hält sich das Sauerkraut mindestens 6 Monate bis zu einem Jahr – oder sogar länger – und bleibt dabei knackig und voller wertvoller Probiotika.

          ​Guten Appetit und viel Freude beim Genießen Deines selbstgemachten, gesunden Sauerkrauts!

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            26.10.25 00:01

            So boostert man Geist und Körper richtig


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              26.10.25 17:29


              3 Milliarden Singvögel seit 1970 verschwunden

              Insekten verschwinden – Kleinvögel folgen.

              Und Falken verlieren die Beute, von der ihr Überleben abhängt.

              Fenster töten jedes Jahr eine weitere Milliarde.

              Rasenflächen ersticken das Leben unter sich. Pflanze heimische Arten. Verwildere deinen Garten. Lass das Leben zurückkehren.

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                29.10.25 22:45


                Ein 62-jähriger Inder litt unter einer Sehschwäche auf dem rechten Auge und konnte kaum noch sehen. Sein Arzt, Professor Aji Dubey, erklärte ihm, seine Augen seien in Ordnung, doch die Blutgefäße, die das Auge versorgten, seien ausgetrocknet. Daher werde er nie wieder sehen können – es sei denn, diese Gefäße und Venen würden versorgt und wiederbelebt.

                Der Professor riet ihm, jeden Abend vor dem Schlafengehen Olivenöl in seinen Nabel zu geben, in der Hoffnung, dass die Blutgefäße in seinen Augen wieder funktionieren würden. Tatsächlich befolgte der alte Mann diesen Rat regelmäßig und nach einiger Zeit war sein Sehvermögen wiederhergestellt.

                Daraus wurde klar, dass wissenschaftlich gesehen der erste Körperteil, der sich nach der Empfängnis bildet, der Nabel ist, der über die Nabelschnur mit dem Fötus verbunden ist. Nach der Geburt bleibt der Nabel etwa drei Stunden lang warm, da die Nahrung über ihn zum Fötus gelangt.

                Aus diesem Grund sind alle Venen im menschlichen Körper mit dem Nabel verbunden, was ihn zu einem wesentlichen Punkt des Lebens macht. Hinter dem Nabel (direkt oder indirekt mit ihm verbunden) befinden sich mehr als 72.000 Venen, das gesamte Netzwerk der Blutgefäße im menschlichen Körper.

                Die Anwendung von Öl auf dem Nabel hilft bei der Behandlung von:

                1. Schwaches Sehvermögen

                2. Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse

                3. Rissige Lippen

                4. Rissige Fersen

                5. Hellt das Gesicht auf

                6. Macht das Haar glänzend

                7. Lindert Knie- und Gelenkschmerzen

                8. Behandelt Trockenheit

                9. Heilt Augenprobleme

                10. Behandelt Nagelpilz

                11. Lindert trockene Haut und viele andere Probleme


                Gebt vor dem Schlafengehen 3 Tropfen Olivenöl, reines Ghee (tierischen Ursprungs) oder Kokosöl in den Nabel und verteilt es etwa 3,8 cm um den Nabel herum.

                Bei Knieschmerzen: Abends vor dem Schlafengehen 3 Tropfen Rizinusöl in den Nabel geben und 3,8 cm darum herum einmassieren.

                Bei Zittern, Müdigkeit, Gelenkschmerzen und trockener Haut: Abends vor dem Schlafengehen 3 Tropfen Senföl in den Nabel geben und rundherum einmassieren.

                Warum Öl auf den Nabel auftragen?

                Der Nabel kann erkennen, welche Vene trocken ist, und das Öl abgeben, um sie zu öffnen und zu nähren.

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                  30.10.25 20:25


                  Soviel mal zu den sog. religiösen Fanatikern


                  Die Amish - der lebende Gegenbeweis zur modernen Medizin

                  Wenn man die Amish betrachtet, sieht man nicht eine „religiöse Randgruppe“, sondern ein unfreiwilliges Kontroll-Experiment der Natur.

                  Eine Bevölkerung, die zeigt, was mit dem menschlichen Organismus geschieht, wenn er nicht von Industrie, Überreizung, Pharma, Zivilisationsstress und permanenter Fremdregulation deformiert wird.

                  Während die moderne Welt Krankheit als Norm akzeptiert hat, leben die Amish ein biologisches Originalprogramm - und genau das ist der Grund, warum sie gesund bleiben.

                  Die offiziellen Daten, die man kaum öffentlich zitiert, zeigen:

                  Krebs: bis zu 98 % geringer als in der US-Bevölkerung

                  Autismus: nahe Null (vereinzelt Fälle nach Krankenhausgeburten mit Impfintervention)

                  Allergien und Asthma: kaum existent

                  Autoimmunerkrankungen: extrem selten

                  Herz-Kreislauf-Erkrankungen: fast nicht vorhanden

                  Demenz und neurologische Degeneration: nahezu unbekannt

                  Depression und Angststörungen: drastisch niedriger

                  Sie sterben nicht später, sie sterben gesünder - ohne 20 Jahre Pflege und Leidenszeit, die bei uns als „Lebenserwartung“ schöngerechnet wird.

                  Kein Polypillen-Programm, keine „Vorsorge medizinischer Kontrolle“, kein Psychopharmaka-Missbrauch, kein Impfkalender, keine synthetische Dauerbelastung.

                  Warum?

                  Weil sie nicht „schützen“, sondern nicht zerstören.

                  Der Körper braucht keine „medizinische Versorgung“ - er braucht Ruhe vor permanenter Verstörung.

                  Die Amish beweisen unfreiwillig, was Béchamp recht gab und Pasteur widerlegte: Es ist nicht der Erreger - sondern das Milieu.

                  Sie leben nicht steril, sondern mikrobiell reich.

                  Sie leben nicht „sauber“, sondern organisch.

                  Kinder wachsen mit Erde, Keimen, Tieren und echter Umwelt auf - und entwickeln dadurch ein Nervensystem und Immunsystem, das sich selbst reguliert.

                  Man verwechselt heute „medizinische Betreuung“ mit Gesundheit - die Amish zeigen das Gegenteil:

                  Gesundheit ist die Abwesenheit moderner Einflüsse, nicht die Anwesenheit moderner Medikamente.

                  Ihr Nervensystem ist nicht chronisch im Alarmzustand, weil es keinen dauerhaften Reizbeschuss gibt - keine Bildschirme, keine künstlichen Frequenzen, keine Überstimulation, keine 300 Entscheidungen pro Stunde.

                  Sie leben im Rhythmus der Biologie - Tag, Nacht, Atmung, Erde, Kontakt, Aufgabe, Sinn.

                  Sie haben Zugehörigkeit statt Isolation, Sinn statt Funktionieren, Gemeinschaft statt Ego-Verlust - und genau das ist die stärkste Medizin, die es gibt.

                  Die moderne Medizin behauptet, Krankheiten seien „Schicksal“ oder „Genetik“.

                  Die Amish entlarven dieses Narrativ in einem einzigen Satz:

                  Wenn Genetik der Hauptfaktor wäre, müssten auch sie krank sein.

                  Doch sie sind es nicht.

                  Sie sind nicht „gesünder wegen Gott“.

                  Sie sind gesünder, weil sie nicht entfremdet sind.

                  Die Amish sind das biologische Gegenargument gegen die größte Illusion unserer Zeit:

                  dass Technologie, Medikamente und Impfungen „Fortschritt“ seien.

                  Sie zeigen, dass der Mensch nicht krank wird, weil ihm etwas fehlt - sondern weil ihm zu viel Falsches zugeführt wird.

                  Es ist nicht der Mangel an Medizin, der krank macht.

                  Es ist die permanente Störung unserer Zellentwicklung, Nervensystemarchitektur und mitochondrialen Symphonie.

                  Die Amish sind ein lebendes Archiv:

                  eine Erinnerung daran, was der Mensch war, bevor er zum Patienten wurde.

                  Warum der Körper der Amish biologisch anders funktioniert

                  Die außergewöhnliche Gesundheit der Amish ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines vollkommen anderen epigenetischen Grundmilieus. Während der moderne Mensch in einem Dauerzustand von „biologischer Störung“ lebt - Nervensystemüberhitzung, toxische Dauerexposition, Mikrobenverarmung, Identitätsverlust - lebt der Amish-Körper in seiner ursprünglichen Biologie.

                  Er wird nicht künstlich beschleunigt, nicht fragmentiert, nicht biochemisch manipuliert.

                  Dadurch entsteht ein Zustand, in dem die Zelle nicht permanent im Überlebensmodus ist, sondern in Regeneration.

                  Der Unterschied beginnt beim Nervensystem.

                  Fast jeder moderne Mensch lebt chronisch im Sympathikus - Kampf, Flucht, Alarm.

                  Alle Heilungs-, Reparatur- und Aufbauprozesse sind aber ausschließlich parasympathisch.

                  Die Amish leben in Rhythmusfeldern: Tag-Nacht, Arbeit-Ruhe, Natur-Körper, Präsenz-Kontakt.

                  Keine Dauerbeschallung, keine fragmentierende Aufmerksamkeit, keine entkoppelte Sinnlosigkeit.

                  Ihr Nervensystem ist reguliert - deshalb muss der Körper nicht in Abwehr gehen.

                  Ein reguliertes Nervensystem = reguliertes Immunsystem.

                  Das allein verändert die gesamte Krankheitsstatistik.

                  Der zweite Unterschied liegt im Mikrobiom.

                  Während der moderne Mensch in Desinfektionslogik, chloriertem Trinkwasser, sterilem Alltag und überhygienisierten Umgebungen lebt, wachsen Amish-Kinder buchstäblich mit Erde, Tieren und echten Mikroben auf.

                  Und das Immunsystem lernt an Realität, nicht an sterilen Laborkonzepten.

                  Sie haben die volle Dichte an Mikroorganismen, die der Körper braucht, um Toleranz und Resilienz aufzubauen.

                  Kein Hygiene-Terror, keine permanenten Antibiotika, kein “Kill the germ”-Mindset - sondern Koexistenz.

                  Deshalb gibt es bei ihnen keine Mikrobiomkollaps-Erkrankungen wie Allergien, Neurodermitis, Asthma, Dysbiosen, Autoimmunität oder Reizdarm in der Form, wie wir sie kennen.

                  Der dritte biologische Schlüssel ist Epigenetik.

                  Gene sind keine starren Programme, sondern Schalter - sie aktivieren je nach Umfeld.

                  Die Amish übergeben ihren Kindern nicht nur DNA, sondern ein starkes epigenetisches Grundmuster:

                  niedrige Toxinbelastung, kohärente Familienstrukturen, natürliche Geburt, Muttermilch, echte Bindung, Sinn-Erleben, Zugehörigkeit.

                  Schon während der Schwangerschaft wird das Embryonalgewebe in ein Feld von Sicherheit eingebettet - nicht von Dauerstress und Überforderung.

                  So beginnt Gesundheit nicht nach der Geburt, sondern bereits in der Gebärmutter.

                  Das moderne System will glauben machen, Gesundheit entstehe durch Medikamentenalgebra.

                  Doch die Amish zeigen das Gegenteil:

                  Gesundheit entsteht dort, wo das Milieu nicht zerstört wird.

                  Während der moderne Mensch toxische Lasten trägt (Pestizide, Schwermetalle, Mikroplastik, Strahlung, mRNA-Rückstände, pharmazeutische Eingriffe), begegnen die Amish diesen Einflüssen fast gar nicht.

                  Ihr Körper verschleißt nicht durch Dauerkompensation.

                  Sie leben in natürlicher Strahlungsarmut, echter Luft, echter Nahrung.

                  Keine Industrieernährung, keine synthetische Zusätze, keine Konservierungsstoffbelastung, keine Chemie in der Leber.

                  Und dann kommt der Faktor, den die Schulmedizin am meisten unterschätzt:

                  soziale Kohärenz.

                  Der moderne Mensch lebt getrennt, isoliert, entfremdet, psychisch dissoziiert.

                  Die Amish leben in Gemeinschaft, Bedeutung, Rolle, Platz.

                  Sie wissen, wer sie sind, wo sie hingehören und wofür sie leben.

                  Das Nervensystem braucht Sinn wie der Körper Sauerstoff - ohne Sinn entsteht Entropie.

                  Die westliche Welt nennt das „Depression“.

                  Die Amish zeigen, dass Krankheit die Folge eines entfremdeten Nervensystems ist - nicht die Folge genetischer Defekte.

                  Sie bekommen nicht weniger Krankheiten, weil „Gott sie schützt“, sondern weil sie nicht systematisch vergiftet, überreizt, entfremdet und entkoppelt werden.

                  Ihre Biologie ist nicht stärker - sie ist intakter.

                  Der moderne Mensch ist nicht krank, weil er schwach ist - sondern weil er permanent biologisch überfahren wird.

                  Die Amish sind keine Ausnahme - sie sind das Basismodell Mensch, bevor der Mensch zu einem verwalteten Organismus wurde.

                  Alles, was bei uns „Volkskrankheit“ heißt, ist dort Randerscheinung.

                  Nicht weil sie mehr Medizin haben -

                  sondern weil sie sie nicht brauchen.

                  Warum dieses Modell in Wahrheit gefährlich für das System ist?

                  Der tiefste Grund, warum die Gesundheit der Amish nicht öffentlich diskutiert wird, hat nichts mit Medizin zu tun - sondern mit Macht.

                  Sie sind der lebende Beweis, dass Gesundheit ohne Pharma, ohne Impfagenda, ohne Biomedizin und ohne Dauerdiagnostik nicht nur möglich ist, sondern der menschliche Normalzustand wäre.

                  Wenn das gesellschaftlich anerkannt würde, würde das Geschäftsmodell „chronischer Patient“ zusammenbrechen.

                  Denn das moderne Medizinsystem lebt nicht von Heilung - es lebt von Verwaltung.

                  Die Amish zeigen ungewollt, was passiert, wenn man Menschen nicht in Angst hält:

                  Sie entwickeln kein Feindbild gegen den eigenen Körper.

                  Sie fürchten keine „Erreger“.

                  Sie glauben nicht an Fremdangriff.

                  Sie leben in Ko-Existenz mit Natur - und ihr Immunsystem wird deshalb nicht zu einer Kriegsmaschine, sondern zu einem Orchester.

                  In der modernen Welt dagegen ist „Gesundheit“ ein Kampfstatus:

                  gegen Keime, gegen Alterung, gegen Symptome, gegen sich selbst.

                  Aus diesem Kampf entsteht Autoimmunität:

                  nicht als Fehlreaktion, sondern als Identitätskollaps - der Körper weiß nicht mehr, was „ich“ und was „fremd“ ist, weil das Nervensystem seit Kindheit auf Feindprogrammierung konditioniert wurde.

                  Die Amish wachsen mit der stillen Botschaft auf:

                  „Die Welt trägt dich.“

                  Der moderne Mensch wächst mit der Botschaft auf:

                  „Die Welt bedroht dich.“

                  Aus dieser energetischen Grundcodierung entscheidet sich das ganze Leben:

                  • das Immunsystem arbeitet parasympathisch statt aggressiv

                  • die Zellen regenerieren statt zu kompensieren

                  • das Gehirn bildet Kohärenz statt Übersteuerung

                  • Trauma verpufft, bevor es überhaupt Struktur zerstört

                  Die westliche Medizin muss Krankheit erklären, weil sie Gesundheit nicht mehr kennt.

                  Die Amish leben Gesundheit, ohne sie zu benennen.

                  Das ist der eigentliche Skandal:

                  Nicht, dass sie keine Medizin brauchen - sondern dass sie beweisen, dass WIR sie nicht brauchen würden,

                  wenn das Milieu nicht zerstört wäre.

                  Darum existieren über sie nur Randstatistiken, nie Schlagzeilen.

                  Denn wenn die Frage erlaubt wäre:

                  „Warum sind 99 % der Amishkinder nicht chronisch krank?“

                  dann käme automatisch die Gegenfrage:

                  „Warum sind 50–70 % der westlichen Kinder es mittlerweile doch?“

                  Die Antwort wäre systemsprengend:

                  Nicht Genetik.

                  Nicht Pech.

                  Nicht Feinstaub.

                  Sondern:

                  Biosystem-Entfremdung als Geschäftsmodell.

                  Die Amish zeigen, dass der Körper nicht „zusammenbricht“, wenn man ihn sich selbst überlässt - er bricht nur zusammen, wenn man ihn dauerhaft von sich selbst trennt.

                  Die moderne Welt ist krank, weil sie:

                  • das Nervensystem zerstört

                  • die Epigenetik verstört

                  • die Biologie überlastet

                  • die Identität fragmentiert

                  • die Selbstregulation ersetzt durch Abhängigkeit

                  • Kinder von Anfang an von ihrem Ursprung trennt

                  Die Amish sind gesund, weil sie:

                  • Nervensysteme reguliert halten

                  • Mikroben als Verbündete sehen

                  • Sinn über Status stellen

                  • Körperzyklen nicht stören

                  • Kinder in Resonanz statt Isolation großziehen

                  • Identität nicht kolonisieren

                  Nicht die Amish sind „anders“ - wir sind es.

                  Sie sind der menschliche Ursprung, wir sind die Abweichung.

                  Und genau deshalb werden sie nie medial gefeiert werden.

                  Denn sie entlarven nicht nur die Krankheitsindustrie - sie entlarven das Narrativ vom „verletzlichen Menschen“.

                  Ein Mensch, der sich nicht schuldig, nicht defekt, nicht bedroht fühlt - ist nicht kontrollierbar.

                  „Der Körper braucht keine Rettung - er braucht nur ein Umfeld, das ihn nicht verrät.

                  Die Amish sind nicht gesund, weil sie etwas tun,

                  sondern weil sie nichts zerstören, was der Körper von Natur aus kann.“

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                    30.10.25 21:45

                    Dr. Klinghardt über Chemtrails, Geo-Engineering und den Plan die Sonne zu verdunkeln, QS24


                    Es gibt eine ganze Reihe von Patentanmeldungen im Bereich Geo-Engineering. Es heißt aber immer, dass diese bisher nicht eingesetzt werden. Nun sieht man aber immer wieder Kondensstreifen am Himmel, die nicht verschwinden. Diesen Winter hat man in den sozialen Medien gesehen, wie Passanten in Deutschland mit dem Feuerzeug Schnee angezündet haben und dieser schwarz verglimmt und nach Plastik riecht. Das war doch früher nicht so, oder?

                    Chemtrails galten bis vor kurzem auch noch als Verschwörungstheorie. Aber mittlerweile wird ganz offen darüber gesprochen, dass man zur Bekämpfung des Klimawandels gerne mithilfe von speziellen neu entwickelten Flugzeugen auf 15 km Höhe Partikel in der Stratosphäre verteilen will um die Sonne zu verdunkeln. Die Partikel sollen die Sonnenstrahlung zurück ins Weltall reflektieren. Aus welchen Materialen bestehen die Partikel und wieso wird nicht offen über solche “Versuche” berichtet?

                    Immer mehr Menschen erkranken an neurologischen Krankheiten und Krebs. Kann das mit Schwermetallen in der Luft zusammenhängen? Wie können wir und davor schützen oder wie können wir unsere verkalkte Zirbeldrüse wieder davon befreien und unseren Verstand öffnen? Alle Fragen rund um das Thema Geo-Engineering (umgangssprachlich Chematrails) und das Projekt um die Sonne zu verdunkeln beantwortet der Berater des US Militärs Prof. Dr. Klinghardt in diesem Interview.

                    Zu Gast: Prof. Dr. med. Klinghardt, Arzt, Wissenschaftler und Ausbilder

                    Moderation: Alexander Glogg

                    Sendungsnummer: Nhol210217-S2_klinghardt

                    Kontakt:

                    Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt GmbH

                    In den Engematten 5

                    D-79286 Glottertal

                    Webseite: https://www.ink.ag​


                    https://ink.ag/wissen-ank/downloads/Quelle:

                    https://www.youtube.com/watch?v=_gzg7vaTbVo


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                    11.03.26 17:51

                    Das, was wir „Gesundheitssystem“ nennen, lebt von Krankheit. Es verwaltet Symptome, statt Ursachen zu beenden. Menschen werden zu Diagnosen, zu Zahlen, zu Fällen – während der Körper längst spricht und die Seele längst schreit.


                    Ein unbequemer Gedanke aus der alternativen Szene lautet: "Deine Krankheit ist kein Zufall."

                    Oft ist sie die Quittung für ein Leben gegen Dich selbst – gegen Deinen Körper, gegen Deine Grenzen, gegen Deine Wahrheit. Wir wurden darauf trainiert, uns selbst zu verraten, für Funktion, Gehorsam und Anpassung.


                    Amour-Vitae sagt: "Stopp! Stopp, Deinen Körper wie einen Feind zu behandeln! Stopp, Deine Seele an Termine, Bildschirme und fremde Autoritäten zu verkaufen!"


                    Die radikalste Gesundheitsmaßnahme ist nicht eine neue Pille, kein neues Tool und keine neue Methode. Sie beginnt mit einer Entscheidung – der Entscheidung, die größte Lüge zu beenden: "Die Lüge, dass Du machtlos bist."


                    Gesundheit beginnt in dem Moment, in dem Du innerlich sagst: „Ich spiele dieses Programm nicht mehr mit.“

                    Dort beginnt Amour-Vitae – nicht als Produkt, nicht als Versprechen, sondern als Rückeroberung Deines Körpers, Deines Nervensystems und Deiner Würde.


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                      15.04.26 18:11


                      Die Sonne – das wahre Wunderelixier für uns Menschen 


                      Seit jeher ist sie Quelle von Leben, Energie und Heilung. Schon früher erkannte man ihre immense Bedeutung für Körper und Geist. Nicht ohne Grund entstanden damals sogenannte Sonnenheilstädte – Orte, an denen Menschen gezielt die heilende Kraft des Lichts suchten. Der Name spricht für sich: Es ging darum, Gesundheit durch die natürliche Energie der Sonne zu fördern und wiederherzustellen.


                      Doch mit der Zeit änderte sich dieses Verständnis grundlegend. Diese Einrichtungen wurden umbenannt, neu ausgerichtet und schließlich zu dem, was wir heute als Krankenhäuser kennen. Parallel dazu gewann die Schulmedizin zunehmend an Einfluss, und die Pharmaindustrie übernahm mehr und mehr die Kontrolle über das Gesundheitswesen.


                      In diesem Wandel geriet die Sonne zunehmend in ein falsches Licht. Ihre heilenden Eigenschaften wurden in den Hintergrund gedrängt, ihr Wert relativiert oder sogar infrage gestellt. Altes Wissen, das über Generationen hinweg weitergegeben wurde, ging verloren oder wurde bewusst nicht mehr erwähnt.


                      So entfernte sich der Mensch Stück für Stück von einer seiner ursprünglichsten und natürlichsten Energiequellen. Dabei liegt die Kraft der Sonne noch immer offen vor uns – still, beständig und voller Potenzial, uns zu stärken, zu heilen und in Balance zu bringen.

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                        16.04.26 19:53

                        Wasser


                        Das Wasser bewahrt Erinnerung. Und hilft das Verborgene zu verstehen. Das Wasser ist Träger, Spiegel und stilles Gedächtnis.




                        

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                          22.04.26 18:10

                          Brennnessel - Natürliche Kraft für unsere Gesundheit


                          Die Brennnessel ist oft eine unterschätzte Pflanze mit vielen positiven Eigenschaften. Sie wird seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde eingesetzt und unterstützt den Körper auf vielfältige Weise.


                          Stärkt das Immunsystem


                          Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe helfen, die Abwehrkräfte zu unterstützen und den Körper widerstandsfähiger zu machen.


                          Unterstützt  die Eisenversorgung


                          Brennnessel kann zur besseren Eisenversorgung beitragen und so Müdigkeit reduzieren.


                          Fördert Herz und Kreislauf


                          Sie kann helfen, den Cholesterinspiegel zu regulieren und die Durchblutung zu verbessern.


                          Beruhigt das Nervensystem


                          Ihre Inhaltsstoffe wirken entspannend und können Stress reduzieren.


                          Entwässernde Wirkung


                          Sie unterstützt die Ausscheidung von überschüssiger Flüssigkeit und entlastet den Körper.


                          Unterstützt Leber und Stoffwechsel


                          Die Pflanze kann zur natürlichen Reinigung und Regulation beitragen.


                          Die Brennnessel ist eine vielseitige, natürliche Ergänzung für ein bewusstes und gesundes Leben.




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                          22.04.26 18:38

                          Brennnessel (Urtica urens)- der Alleskönner unter den Heilpflanzen



                          Die Brennnessel gehört zu den Vielkönnern unter den Heilpflanzen und ist ein sehr häufig genutztes Mittel. In schwierigen Zeiten und im ländlichen Gebiet werden die jungen Brennnesseltriebe bis heute als sehr schmackhafter Spinat-Ersatz verwendet. Für die Fauna spielt die Heilpflanze eine sehr große Rolle. Sie dient unzähligen Insektenarten als Futterpflanze. Besonders beliebt ist sie bei Schmetterlingen. Als Stickstoffanzeiger spielt sie für die Bauern eine bedeutende Rolle, um Rückschlüsse hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit zu ziehen. In der Textilindustrie hat die Brennnessel Jahrhunderte lange eine wichtige Rolle zur Herstellung von Säcken und dergleichen gespielt - eine Rolle, die ihr leider von der Baumwollfaser streitig gemacht wurde. Ihre Bedeutung dahingehend geht heute fast gegen Null.


                          Die Brennnessel ist u.a. eine sehr gute Speisepflanze.

                          Brennnesseljauche ist ein gutes Pflanzenschutzmittel.

                          Brennnesselsamen bringen das Fell von Pferden zum Glänzen.


                          Die Brennnessel ist eine bis zu 60cm hochwachsende Pflanze, die in unseren Breiten sehr häufig zu finden ist. Dabei wächst sie gerne an Wegrändern, auf Wiesen, in Schuttplätzen, in Gemüsegärten und an Mistplätzen. Sie hat einen sehr hohen Nährstoffbedarf und liebt stickstoffreiche Plätze. Daher dient sie auch als Stickstoffanzeiger. Charakteristisch für die Pflanze ist ihr Abwehrbrennen, das man spürt, sobald man die Blätter berührt. Hierbei haken sich kleine Brennhaare der Pflanze in die Haut ein und geben reizende Substanzen ab, die ein Brennen, Jucken und Anschwellen der Haut zur Folge haben.


                          Allgemeines und Heilwirkung von der Brennnessel:


                          -) Die Brennnessel ist stoffwechselfördernd. Sie regt den Stoffwechsel dazu an, Schadstoffe und Schlacken auszuscheiden und fördert damit die Reinigung des Körpers. Sie ist reich an Spurenelementen und unterstützt den Körper bei der Regeneration. Ihre Fähigkeit Säuren zu binden und auszuscheiden hilft bei der Entlastung des Körpers.


                          -) Die Brennnessel ist blutbildend. Sie liefert dem Körper pflanzlich gebundenes Eisen, das für den Körper gut verfügbar ist und unterstützt so die Bildung von neuen, roten Blutkörperchen.


                          -) Die Brennnessel ist haarwuchsfördernd. Sie regt den Stoffwechsel der Haarwurzel an, die sich daher stärken und auch neue Haare sprießen lassen. Das Haar wird fester und voller und gewinnt sichtbar an Glanz.


                          Inhaltsstoffe:


                          Die Brennnessel liefert eine vielfältige Zahl unterschiedlicher, wichtiger Stoffe, die für unseren Körper wichtig sind.

                          • Eisen
                          • Kalium
                          • Silicium
                          • Kieselsäure
                          • Histamin
                          • Lignane
                          • Ameisensäure


                          Wirkung für Körper und Geist:


                          Die Brennnessel ist ein wahrer Durchputzer, da sie die Ausscheidungsfähigkeit des Körpers unterstützt. Sie reinigt das Bindegewebe, spült die Nieren durch und versorgt den Körper mit frischen Mineralien und Spurenelementen. Vor allem bei Zuständen der Schwäche, als Aufbaukur und zur Kräftigung wird die Brennnessel traditionell eingesetzt. Als Eisenquelle hilft sie dem Körper dabei rote Blutzellen nachzubilden, so dass der Sauerstofftransport im Körper optimal ablaufen kann. Zellen, die Sauerstoff bekommen können sauber Stoffwechsel betreiben, sich reinigen und erneuern. Bei einem Leistungsknick und zur Stärkung der Vitalität wird die Brennnessel gerne eingesetzt. Speziell bei Verschlackung und der Ausscheidung von Stoffwechselsäuren wie Harnsäure hilft die Brennnessel, da sie die Elimination der Schlacken über die Nieren fördert und den Körper entlastet.


                          Eigenschaften der Brennnessel: entschlackend, kräftigend, spendet Eisen, fördert den Haarwuchs, blutbildend, reinigend


                          Blütezeit: Juli bis Oktober


                          Erntezeit: März bis August


                          Standort: sonnig bis halbschattig


                          Herkunft: heimisch


                          Blütenfarbe: weiß


                          Blütenform: klein-kugelig


                          Blattfarbe: grün


                          Blattform: oval, gesägter Rand


                          Blatteigenschaften: Brennhaare


                          Bodenart: humusreich


                          Bodenfeuchte: feucht


                          ph-Wert: schwach sauer bis schwach alkalisch


                          Kalkverträglichkeit: kalkscheu


                          Nährstoffbedarf: nährstoffreich


                          Giftigkeit: ungiftig


                          Brennnesseltee:


                          8 - 10 junge Blätter der Brennnessel waschen und in eine Tasse geben. Mit 200 ml heißem, nicht mehr kochenden Wasser übergießen. Etwa 10-12 Minuten ziehen lassen. Die Blätter entfernen. Nun ist der Tee trinkfertig. Bei Bedarf noch süßen oder einen Schuss Zitronensaft hinzugeben. 1 bis 2 Tassen pro Tag.


                          Brennnessel-Suppe nach Großmutter-Art:


                          500g Brennnesseln (nur die Spitzen) gründlich waschen, in kochendes Salzwasser geben und bei schwacher Hitze gar kochen lassen. Zum Abtropfen auf ein Sieb geben und dann fein hacken. Kochwasser auffangen und davon 500ml abmessen. Kochwasser und Brühe zum Kochen bringen und von der Kochstelle nehmen. 2 EL gestrichenes Stärkemehl mit 3 EL Milch anrühren. Das angerührte Stärkemehl unter Rühren in die Suppe geben und nochmals aufkochen lassen. 2 EL Sahne und die Brennnesseln unterrühren; und mit Salz und geriebenen Muskat abschmecken. Dazu kann man ein würfelig geschnittenes Brot in heißer Butter bräunen und kurz vorm Essen in die Suppe geben.


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                          22.04.26 18:48

                          Ein bisschen was zu der "Geschichte" der Brennnessel


                          Sie ist schon seit der Antike als Heilmittel und Zauberpflanze bekannt.


                          Der Begriff Nessel ist sehr alt und lässt sich in mehreren westgermanischen Sprachen nachweisen. Wahrscheinlich besteht ein Zusammenhang mit dem Wort »Netz«, da die Menschen schon früh aus den Nesseln Gewebe – die feinen Nesselstoffe – herstellten.


                          Der griechische Arzt Dioskurides (1. Jh.) empfahl die Brennnessel gegen vielerlei Beschwerden: krebsartige Geschwüre, brandige Wunden, Furunkel, Verrenkungen, geschwollene Drüsen, Nasenbluten, Brustfell- und Lungenentzündung, Asthma und bei Hundebiss. Weiterhin schrieb er, die Brennnessel wirke menstruationsfördernd, erweichend, wind- und harntreibend.


                          Der berühmte Arzt Paracelsus (1493 bis 1541) schätzte die Brennnessel als Heilpflanze ebenfalls sehr. Er empfahl: »Der Saft von der Wurzel und dem Kraut soll mit Ziegenmolken gemischt werden. Jeden Morgen und jede Nacht soll man einen Trunk davon nehmen. Wenn einer den Saft trinkt, so lockt dies das Blut hervor, so dass man fest schwitzt. Der Nesselsaft ruft auch die Menstruation hervor, wenn er mit Myrrha gemischt, am Ende der Wirbelsäule aufgelegt wird. Honig der Nessel wird hergestellt, indem man Honig entschäumt und mit dem Samen der Nessel sowie dem Nesselsaft oder stattdessen mit gutem Wein kocht. Dies ist eine große Arznei bei Schmerzen in der Herzgegend, bei Pleuresis (Rippenfellentzündung) und Husten.«


                          Der Arzt Leonhart Fuchs (1501 bis 1566) ergänzte eine weitere Indikation: »Die Nessel in die Laug gelegt, vertreibt das haarausfallen.« Die Blätter mit Bärenschmalz angestoßen und auflegt seien ein gutes Mittel »…zu dem podagra (Gicht) und allerley weetagen der Glieder.« Aber auch als Diagnosticum setzten die Heilkundigen die Brennnessel früher ein. Dazu legten sie die Pflanze in den Harn des Patienten. Blieb diese Tag und Nacht grün, so war mit baldiger Genesung des Kranken zu rechnen. Schrumpfte sie aber zusammen, so gab es keine Hoffnung mehr.


                          Außerdem sollte die Brennnessel das sogenannte »kalte Fieber« (Wechselfieber mit Schüttelfrost, Malaria) bannen. Diese Krankheit sei durch einen Dämon verursacht, der den Menschen hin- und herschüttelt, so der damalige Glaube. Deshalb gingen die Fieberkranken früher vor Sonnenauf- oder nach Sonnenuntergang, drei Tage hintereinander, zu einer Brennnessel und sprachen folgende Worte: »Guten Morgen (oder guten Abend), liebe Alte, ich bring das Heiße und das Kalte (Fieber), mir soll es vergehen und du sollst es bekommen.«


                          Mit dieser Zeremonie versuchten die Kranken, das Fieber auf die Brennnessel zu übertragen, um geheilt zu werden. Vermutlich betrachteten sie diese Pflanze als Sitz eines bösen Geistes, da sie diese persönlich ansprachen. So hielten die Menschen die Brennnessel früher auch für den Wohnort der Seelen Verstorbener.


                          Auf alle Fälle war ihnen der Platz, an dem Brennnesseln wuchsen, nicht geheuer. Darüber hinaus setzten sie die Brennnessel auch als Mittel gegen Zahnschmerzen ein. Die Bauern schätzten die Brennnessel besonders als Heilpflanze für ihr Vieh. Bei Erkrankungen der Hufe, wie der Fußfäule, brach der Bauer durch einen Zaun drei Brennnesseln ab und sagte dabei folgenden Spruch auf: »Die ist för (für) den Ochs, Die andere for den Fuß,

                          Die dritte ist die heilen muß.« Dann fuhr er mit den Brennnesseln dem Vieh durch die Klauen.


                          Dass zwischen der »brennenden« Pflanze und Gewittern mit Blitz und Donner ein Zusammenhang bestehen muss, davon waren die Menschen damals überzeugt. Aus dieser Zeit stammen beispiels­weise die Namen »Donnernessel« oder »Dunnernettel«. So werfen Zigeunerinnen in Serbien einen Kranz aus neun Kräutern – darunter auch Brennnesseln – über das Dach ihrer Hütten, um sie vor dem Blitzeinschlag zu schützen. Zum gleichen Zweck graben Zigeuner in Ungarn und Serbien Brennnesseln, Stechapfelsamen und Tannenzweige in das Fundament ihrer Häuser ein. In der »gestriegelten Rockenphilosophie« (Chemnitz 1707), einer Sammlung abergläubischer Sprüche, steht: »Wenn man Bier brauet, soll man einen guten Strauß großer Brennnesseln auf den Rand des Bottichs legen, so schadet der Donner dem Bier nicht.« Das Bier bei Gewitter leicht »umschlägt«, das heißt sauer wird, war damals ein auf dem Land weit verbreiteter Glaube.


                          Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 bis 1897), ein bekannter Vertreter der Wassertherapie, schätzte die Brennnessel ebenfalls sehr: »Wer unreines Blut hat, soll zur Frühlings- und Sommerszeit recht oft Brennnesseln wie Spinat essen.« Kneipp erinnerte außerdem an ein seit dem Mittelalter bekanntes Rezept: Die Einreibung der Kopfhaut mit Brennnessel-Auszügen bei Haarproblemen. Noch heute verwenden manche Männer ein Brennnessel-Haarwasser zum Erhalt ihrer Haarpracht.


                          Brennnessel-Spinat:


                          Da im Frühjahr wesentlich weniger Brennhaare am Stiel sind, empfiehlt sich dieses Rezept eher für´s Frühjahr.


                          Sammelt 500g kleine, zarte Spitzen der jungen Brennnessel. Es empfiehlt sich aber Gartenhandschuhe beim Sammeln zu verwenden. Wascht die Brennnesselspitzen gut. Bringt einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen; und blanchiert die Spitzen darin.


                          20g Butter schmelzen und kurz aufschäumen lassen. 50g Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und in der Butter glasig andünsten. 2 Knoblauchzehen zerdrücken und kurz, hell mit rösten. 40g glattes Mehl hinzugeben, und ebenfalls kurz, ohne dass es Farbe annimmt rösten.


                          Tipp: Eine Einmach ohne Klumpen gelingt dann, wenn eine der Komponenten kalt ist. Heiße Flüssigkeit in die kalte Einmach geben oder eben zur heißen Einmach die kalte Flüssigkeit.


                          Brennnesseln mit einem Siebschöpfer aus dem Wasser heben und fein hacken. Die passierten Brennnesseln zur Einmach geben, mit einem Schneebesen solange rühren, bis sich die Einmach komplett aufgelöst hat und für einige Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.


                          Am Schluss mit 50g Schlagobers verfeinern, mit Salz, geriebenem schwarzen Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken.


                          Als Sättigungsbeilage sind geröstete Erdäpfel, Erdäpfelknödel oder Erdäpfelsterz zu empfehlen. Ein Spiegelei darf bzw. sollte gerade in der vegetarischen Variante nicht fehlen!




                          Brennnessel-Pesto


                          100g Brennnesseln heiß waschen und 50g Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl rösten, bis sie duften. Brennnesseln, Sonnenblumenkerne, 100g Fetakäse, 4 Zehen Knoblauch zerkleinern, den Saft 1/2 Zitrone beifügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


                          Falls etwas übrig bleibt, sollte man den Rest in ein Schraubglas füllen und die Oberfläche des Pestos mit Olivenöl bedecken, dann verändert sich die Farbe nicht.


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                          22.04.26 21:24

                          Lebensenergie


                          Beachtet, geschätzte Mitglieder, dass dieses Bild nicht lediglich ein Symbol darstellt, sondern eine operative Landkarte des inneren Labors ist:


                          An der Spitze fungiert das „Gehirn“ als ein subtiler Athanor – der Schmelzofen, in dem Seelenenergie, hier als „Soul Energy“ bezeichnet, in positive und negative Kräfte polarisiert wird, nicht im moralischen Sinne, sondern im elektromagnetischen und schwingungsbasierten.


                          Die Flügel symbolisieren die Ausdehnung des Bewusstseins in zwei komplementäre Felder, während die zentrale Achse, die durch die Atem-, Verdauungs-, generativen und eliminativen Zentren verläuft, die Transmutation von dichter Materie in subtile Energie – und umgekehrt – beschreibt.


                          Der Atem, ausdrücklich als „Wellen des Lebensatems“ bezeichnet, ist der praktische Schlüssel:

                          Durch bewusste und rhythmische Atmung werden die Polaritäten harmonisiert, der zentrale „neutrale“ Zustand – das merkuriale Gleichgewicht – stabilisiert und es wird ermöglicht, dass die strahlende Energie aufsteigt, anstatt über die Sinne zu zerstreuen.

                          Die Hinweise auf „positiv“ und „negativ“ erinnern uns daran, dass jede biologische Funktion ein energetisches Gegenstück besitzt:


                          Verdauung ist nicht nur chemisch, sondern alchemisch; Zeugung ist nicht nur physisch, sondern schöpferisch; Ausscheidung ist nicht bloß Abfall, sondern Reinigung.


                          Diese Darstellung sollte daher nicht als symbolisches Dogma verstanden werden, sondern als ein operatives Schema: Die Disziplin des Atems, das Bewusstsein für innere Polaritäten und die Transmutation instinktiver Energien bilden das wahre Opus – die Kunst, rohe Lebenskraft in leuchtendes Bewusstsein zu verwandeln.


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                          09.05.26 18:25

                          Brennnessel-Schnitzerln nach Omas Art


                          Dort, wo sich der Schnee besonders lange hält, waren die ersten Wiesenkräuter immer schon heiß begehrt: In Mürzsteg im Oberen Mürztal gab’s dann Brennnesseln nicht nur als Spinat, sondern auch als Laberln oder Brennnessel-Schnitzerln.


                          Die Brennnessel-Schnitzerl haben schon eine lange Tradition, wenn es hieß, viele Münder zu stopfen und die Speisekammern nichts mehr zu bieten hatten. Dazu werden die Blätter überbrüht, gehackt und wie faschierte Laberln zubereitet. Sie wurden im Frühling oft mit den letzten Erdäpfeln aus dem Vorjahr verspeist.


                          Eine kurze Geschichte der Brennnessel


                          Wir mögen uns vor ihren wehrhaften Blättern zwar ein wenig fürchten, aber sie ist ein uraltes und geschätztes Hausmittel. In alten Überlieferungen lernen wir sie sogar als antidämonisches Kraut kennen. Sie half gegen böse Geister und teuflische Anfechtungen, schützte die Tiere im Stall, galt als Orakelpflanze und Aphrodisiakum.


                          AB DER SOMMERSONNENWENDE soll man die Brennnessel NICHT MEHR in der KÜCHE VERWENDEN, weil die Kraft der Pflanze auf die Samen übergeht. Aber auch die Samen werden seit jeher in der Heilkunde und Naturküche eingesetzt. Man kann sie zum Beispiel auf ein Butterbrot streuen. Die SAMEN STÄRKEN UND REGEN AN, HELFEN GEGEN MÜDIGKEIT UND ALLERLEI KÖRPERLICHE SCHWÄCHEN.

                          Angeblich versuchte man damit sogar Pferde zu dopen. In mittelalterlichen Klöstern aber fürchtete man die motivierende Kraft der Brennnesselsamen sehr. Den Mönchen war es nämlich strikt verboten, sie einzunehmen.


                          Noch ein Trick für Mutige:


                          Nimmt man ein Brennnesselblatt so in die Hand, dass man es nur an der Oberseite berührt, brennt es nicht, da die Brennfäden an der Unterseite sind. Dann gut zusammenrollen und quetschen. Dabei zerreißen die Fäden, und die darin enthaltene Säure tritt aus. So kann man es sogar roh essen! Aber ganz ehrlich dies würde ich nicht gerade empfehlen!!!


                          Brennnessel-Schnitzerl aus Großmutters-Küche:


                          200g nur die zarten, grünen Spitzen der Brennnesselblätter mit heißem Wasser überbrühen. In einem Sieb gut abtropfen lassen, ein wenig ausdrücken, dann fein bzw. klein mit dem Wiegemesser schneiden.


                          3 Semmeln in Wasser oder Milch einweichen und gut ausdrücken. 1 große Zwiebel rein hacken und in 1 EL Butter goldgelb rösten.

                          Brennnesselblätter, Semmeln, die gehackte Zwiebel, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermischen. Unter Zugabe von Bröseln oder Haferflocken zu einer Masse rühren. Kleine Laberln oder Schnitzerln formen und in heißem Fett ausbacken.



                          Muffin-Omelettes mit würziger Brennnesselfüllung


                          Ca. 300g Brennnesseln in einen Topf mit heißem Wasser geben und kurz aufkochen, damit die Blätter problemlos angefasst werden können. Die Stiele der Brennnesseln entfernen und die Blätter mit einem scharfen Messer klein hacken.


                          50g Sonnenblumenkerne 1 Knoblauchzehe und 1 - 2 Frühlingszwiebeln kleinschneiden und in etwas Butter kurz anbraten.


                          10 Eier mit 100ml Milch und 150g Gruyère oder Parmesan verquirlen und nach Belieben mit Pfeffer und Salz würzen.


                          Die Muffinformen einfetten und mit dem Eiergemisch auffüllen. Mit dem Brennnessel-Zwiebel-Mix dekorieren.


                          Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad auf der mittleren Schiene für ca. 15-20 Minuten backen.


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                          09.05.26 19:09

                          Brennnesselsamen ernten


                          Brennnesselsamen - traditionell angewendet bei verschiedenen Beschwerden:


                          Brennnesselsamen sind reich an Proteinen und enthalten hochwertige ungesättigte Fettsäuren und haben eine antibakterielle Wirkung. In der traditionellen Naturheilkunde werden die Samen bei Blasenentzündungen, gegen Müdigkeit oder zur Entgiftung eingesetzt. Auch bei Rheuma oder Gicht wirken die Samen zur Linderung von Schmerzen unterstützend. Früher wurden sie sogar als Aphrodisiakum eingesetzt. Es lohnt sich der Versuch mit den Brennnesselsamen zur Unterstützung bei Beschwerden oder als Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung.


                          Von der Brennnessel gibt es sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen. In der Botanik wird diese Art des Pflanzenwachstums als „zweihäusig“ bezeichnet. Während die männlichen Blüten nur Blütenstaub enthalten, entwickeln sich die weiblichen Blüten zu Samen. Die Blütenstände unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Farbe und ihrer Wuchsrichtung. Gelblich grün und waagerecht ausgerichtet sind die männlichen Blüten, eher graugrün und hängend wachsen die weiblichen.


                          Tragt bei der Ernte am besten ein Oberteil mit langen Ärmeln und eine lange Hose. Auf diese Weise seid Ihr vor den unangenehm brennenden Härchen geschützt. Für Eure Hände sind Gartenhandschuhe zu empfehlen.


                          Ein Trick, falls Ihr spontan Brennnesseln sammeln möchtet: Streift sie beherzt von unten nach oben über den Stiel und die Blätter, sodass Ihr die gesamte Pflanze in der Faust haben. So können die Brennhaare nicht in die Haut eindringen und brechen einfach ab. Für diese Methode muss man ein wenig üben und nicht immer lassen sich die juckenden Quaddeln vermeiden. Mit der Zeit wird man aber mutiger.


                          Wenn Ihr nicht die ganze Pflanze verarbeiten möchtet, schneidet nur die Samenstränge ab. Lasst die Blütenstände mit den Samen einfach in eine Papiertüte fallen.


                          Der beste Erntezeitpunkt für die Brennnesselsamen ist zwischen Juli und Oktober. Zu diesem Zeitpunkt tragen die weiblichen Pflanzen die charakteristischen nach unten hängenden graugrünen Blüten. Erntet sie am besten an einem sonnigen, trockenen Tag.


                          Erntet die Samen nicht an Straßen oder Äckern. Dort können sie mit Düngemitteln und Abgasen verunreinigt sein. Auf Wanderwegen oder im eigenen Garten findet Ihr mit Sicherheit einige Brennnesseln, die sich für die Ernte eignen.


                          Zu Hause angekommen, verteilt die Blütenstände zum Trocknen einfach auf einem sauberen Küchenhandtuch. Je nach Witterung und Wärme trocknen die Samen innerhalb von ein bis zwei Tagen. Sie lassen sich dann ganz einfach vom Blütenstrang abziehen. Falls sich die Samen nicht gleich lösen, könnt Ihr die Blütenstränge in ein feinmaschiges Sieb geben und die kleinen Samen hindurchstreichen. Zur Aufbewahrung der trockenen Samen eignet sich ein Schraubglas, das Ihr dunkel aufbewahren solltet. Die Samen halten sich darin mindestens ein Jahr – wenn sie bis dahin nicht schon verbraucht worden sind.


                          Brennnesselsamen in der Küche nutzen:


                          -) als Zugabe in selbstgebackenes Brot

                          -) Man kann sie auch in einer Pfanne rösten. Dann schmecken sie

                          deutlich nussiger.

                          -) Man kann sie auch über Suppen, Saucen und Salate streuen.



                          Bonbons aus Brennnesselsamen


                          Die Brennnessel ist sehr vielfältig und dazu noch gesund. Sei es als Brennnesselchips, Brennnesselsuppe oder als Brennnesselspinat. Früher bereitete man aus ihr auch einen Brennsesselkuchen her.


                          Vor den Brennhaaren der Brennnessel muss man sich nicht fürchten, denn nach der Verarbeitung brennen sie nicht mehr. Ganz einfach geht es, wenn Ihr die Brennnessel kurz mit heißem Wasser überbrüht.


                          Brennnesselbonbons werden aus den Samen der Brennnessel zubereitet.


                          Zubereitung


                          100g Brennnesselsamen werden in einer kleinen Pfanne geröstet. Dabei bitte ständig rühren, weil die Samen sonst sehr schnell verbrennen. Nach dem Rösten vom Herd nehmen und beiseite stellen.


                          1,5 EL Rohrzucker mit 1,5 EL Honig gut vermischen und für ca. 3-5 Minuten unter ständigen Rühren köcheln lassen. Dann die Brennnesselsamen hinzufügen und nochmal alles gut verrühren.


                          Backpapier auslegen und mit zwei Teelöffeln kleine Bällchen oder Fladen formen. Trocknen lassen und die Brennnesselbonbons mit Puderzucker bestreuen, damit sie nicht zusammenkleben können; und in einer Dose aufbewahren.


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                          12.05.26 20:34

                          Knusprige Brennnesselchips


                          Sammelt 50 junge Brennnesselblätter und wascht sie gründlich. Achtet darauf, Gartenhandschuhe zu tragen um Verbrennungen zu vermeiden. Trocknet die Blätter gut ab, entweder mit einem Handtuch oder in der Sonne.


                          Erhitzt 20ml Öl in einer Pfanne oder einem Topf. Frittiert die Brennnesselblätter in dem heißen Öl, bis sie knusprig sind. Dies sollte etwa 30 Sekunden pro Seite dauern.


                          Nehmt die Chips mit einer Schaumkelle aus dem Öl, und lasst sie auf Küchenpapier abtropfen, und würzt sie dann mit Salz.



                          Brennnesselcracker


                          2 Händevoll Brennnesseln waschen, abtrocknen, sehr fein hacken und mit 7 bis 8 EL Weizen- oder Dinkelvollkornmehl und mit Salz vermischen. Eventuell noch etwas Wasser dazugeben, bis der Teig klebrig ist. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech den Teig mit Hilfe eines eingeölten Nudelholzes gleichmäßig dünn ausrollen. Dann mit einem Pizzaroller in die gewollte Form vorschneiden. Bei 120 °C etwa 60 Minuten backen. Danach eventuell noch einmal dünn mit Salz bestreuen und auseinanderbrechen.


                          Dazu passt ein Wildkräuter-Dip mit Creme fraiche.



                          Brennnesselöl


                          Erntet die Brennnesseln und verarbeitet es zu einem hochwertigen Speiseöl, das mit einem leicht nussigen Aroma den Speiseplan bereichert. Das Öl lässt sich mit verschiedenen Bestandteilen der Pflanze herstellen: Verwendet entweder die Samen oder Blätter und Stängel. Mit Letzteren könnt Ihr einfacher Eurer eigenes Brennnesselöl herstellen.


                          Am besten eignen sich die zarten Blätter und Triebe des jungen, noch nicht blühenden Krauts, um Brennnesselöl selber zu machen. Tragt beim Sammeln robuste Gartenhandschuhe, um juckende Quaddeln an den Händen zu vermeiden. Zum Ansetzen zerkleinert die Blätter gründlich mit einem scharfen Messer oder im Mixer und übergießt sie in einer Flasche mit luftdichtem Verschluss mit hochwertigem, kaltgepresstem Olivenöl. Für 100g Brennnesseln benötigt Ihr etwa 100ml Öl. Anschließend lasst das Kraut für mindestens 3 Tage ziehen. Die Haltbarkeit liegt bei bis zu drei Monaten.


                          Selbst gemachtes Brennnesselöl lässt sich wie das Kernöl oder andere feine Speiseöle für die kalte Küche verwenden.


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                          12.05.26 21:01

                          Brennnessel-Tinktur


                          Bereits in der Antike verwendeten Heilkundige die Brennnessel bei diversen Haarproblemen. So kam sie bei Haarausfall, Kopfhautproblemen oder Schuppen zum Einsatz.


                          Die Brennnesseltinktur ist aber auch bestens gegen Prostatabeschwerden geeignet. Bei Prostatabeschwerden nehmt 3 x täglich 20 Tropfen ein. Flavonoide, Phytosterole, Kieselsäure, Carotinoide, Kalium, Eisen und Acetylcholin kommen hier zusammen und entfalten ihre Schutzkraft. Dadurch ist die Tinktur nicht nur schmerzlindernd und entzündungshemmend. Sie bewährt sich auch als harntreibendes und krampflösendes Mittel, welches das Immunsystem stimuliert.


                          Warum Brennnessel bei Haarproblemen Verwendung findet:


                          Nährstoffreiche Zusammensetzung: Brennnessel enthält eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralien, die für gesundes Haar wichtig sind, darunter Vitamin A, C und K, Eisen, Kalium, Mangan und Kalzium. Diese Nährstoffe nähren die Haarfollikel und tragen so zur Gesundheit und zum Wachstum der Haare beitragen.


                          DHT-Hemmung: Brennnessel trägt dazu bei, die Produktion von Dihydrotestosteron (DHT) zu reduzieren, einem Hormon, welches für Haarausfall verantwortlich ist.


                          Entzündungshemmend: Brennnessel hat auch entzündungshemmende Eigenschaften, was dazu beiträgt, Entzündungen und Irritationen der Kopfhaut zu reduzieren, die zu Haarausfall führen.


                          Durchblutungsfördernd: Brennnessel enthält die durchblutungsfördernde Flavonoide, Sterole und Kieselsäure. Sie fördert somit die Durchblutung der Kopfhaut. Dadurch gelangen mehr Nährstoffe zu den Haarfollikeln und das Haarwachstum wird stimuliert.


                          Verwendet frische Brennnesseln. Es eignen sich nicht nur Blätter, sondern auch Stiel und Wurzel. Bei der Umrechnung von getrockneten Kräutern zu frischen gilt eine allgemeine Faustregel, dass man etwa 3-mal so viel frische Kräuter wie Getrocknete benötigt. Das liegt daran, dass das Trocknen der Kräuter den Wassergehalt reduziert und die Kräuter dadurch konzentrierter sind.


                          Bitte, verwendet immer Gartenhandschuhe beim Umgang mit frischen Brennnesseln, um Hautirritationen zu vermeiden.


                          Zubereitung:


                          Gebt 6 El frisches kleingeschnittenes Brennesselkraut in ein sauberes, dunkles Apothekerfläschchen.


                          Füllt das Fläschchen mit Wodka oder kosmetisches Basiswasser auf, bis alle Pflanzenteile vollständig bedeckt sind.


                          Bewahrt den Ansatz an einem dunklen Ort etwa 4 Wochen auf.


                          Schüttelt das Fläschchen gelegentlich sanft. So lösen sich die Wirkstoffe gut und so vermeidet Ihr, dass sich Schimmel bilden kann.


                          Seiht die Tinktur durch ein Filter ab.


                          Bewahrt die Brennnessel-Haartinktur in einem braunen Glasbehälter mit einer Pumpspray-Einrichtung auf. So lässt sich die Tinktur gut dosiert auf der Kopfhaut verteilen. Testet zunächst eine kleine Stelle aus. Bei sehr empfindlicher Haut kommt es mitunter aufgrund der durchblutungsfördernden Wirkung zu Rötungen und Juckreiz.


                          Anwendung:


                          Massiert die Tinktur gut in die Kopfhaut ein. Lasst sie 10 Min. einwirken; und dann die Haare wie gewohnt (z.B.: mit einem Brennnesselshampoo) waschen.



                          Brennnessel-Shampoo


                          Wer ein natürliches Haarwaschmittel für jedes Haar herstellen möchte, liegt mit dem Brennnessel Shampoo als Grundlage genau richtig. Zusätzlich können dem Shampoo weitere Hausmittel zugefügt werden, die entweder die kräftigende Wirkung der Brennnessel unterstützen oder ergänzen.

                          Zu beachten ist, dass ein selbstgemachtes Haarshampoo niemals so stark schäumt wie ein gekauftes Haarwaschmittel. Um dennoch die gleiche reinigende Wirkung zu erzielen, muss das Brennnessel- Shampoo besonders gründlich einmassiert werden.


                          Übrigens brennt das Brennnessel-Shampoo nicht auf der Haut und kann daher bedenkenlos angewendet werden.


                          Hausmittel für das Brennnessel-Shampoo


                          Zitrone: Während die Brennnessel die Durchblutung fördert und das Haarwachstum anregt, sorgt die im Zitronensaft enthaltene Säure für herrlichen Glanz. Ein Haarshampoo, das diese beiden Komponenten enthält, verspricht gesundes, leuchtendes Haar.


                          Rosmarin: Nicht nur die Brennnessel unterstützt das gesunde Haarwachstum, auch das ätherische Öl des Rosmarins kann gegen Haarausfall zum Einsatz kommen. Beide Zutaten ergänzen sich perfekt und können entweder in Kräuterform vermischt werden, oder vom Rosmarin wird nur das reine ätherische Öl dazu getropft.


                          Honig: Weil die Brennnessel die Durchblutung der Kopfhaut anregt, können die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs optimal aufgenommen werden. Beide Hausmittel ergänzen sich also optimal, um gemeinsam für gesunde Haare und Kopfhaut zu sorgen. Weil der Bienenhonig so viele wertvolle Nährstoffe enthält, dient er in der Kosmetik als Pflegemittel und kommt außerdem als Heilmittel zum Einsatz. Das Produkt der Bienen enthält neben den Vitaminen C, B2 und B6 Kalzium, Magnesium und Eisen. Und außerdem weist es zahlreiche Aminosäuren auf. In der Kosmetik dient der Bienenhonig als Feuchtigkeitsspender. Er fördert die Durchblutung der Haut und wirkt antibakteriell. Aus diesem Grund findet er sich in zahlreichen Haarshampoos in Spülungen, Haarkuren und in Haarmasken wieder. Möchtet Ihr Honig zur Haarpflege einsetzen, solltet Ihr allerdings auf die Qualität achten und ihn zu Hause richtig lagern. Verwendet ein hochwertiges Produkt aus biologischem Anbau und bewahrt den Bienenhonig dunkel und trocken auf. Weil Honig eine leicht antiseptische Wirkung aufweist, kann er bei Irritationen der Kopfhaut die Heilung beschleunigen. Auf diese Weise vermindert er auch den Juckreiz und hilft, dass die Schuppenbildung nachlässt. Auch als Feuchtigkeitsspender und –erhalter ist Bienenhonig bekannt. Durch seinen hohen Zuckergehalt wird die Feuchtigkeit in der Haarstruktur gebunden und kann nicht entweichen. Trockene, spröde Haarlängen werden wunderbar weich und geschmeidig. Trockene Kopfhaut wird durch den Bienenhonig mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und das Haarwachstum wird in den Haarwurzeln stimuliert. Auf diese Weise unterstützt er nicht nur ein gesundes Haarwachstum, sondern beugt gleichzeitig Haarausfall vor.


                          Ätherisches Thymianöl: Das ätherische Öl des Thymians bekämpft Schuppen und reinigt die Kopfhaut. Daher kann es sowohl bei trockener, juckender Kopfhaut eingesetzt werden, wie auch gegen Haarausfall angewendet werden.


                          Huflattichblüten: Die Huflattichblüten eignen sich hervorragend gegen fettige Haare. Da beide Hausmittel im Sud angesetzt werden, lassen sie sich ideal mischen und gemeinsam im Haarshampoo verwenden.


                          Natürliches Brennnessel-Shampoo


                          Zuerst wird 1/4l Wasser zum Kochen gebracht. Dann werden eine Handvoll klein geschnittener Brennnesseln in eine Kanne gegeben und mit heißem Wasser übergossen. Es wird ein Deckel aufgesetzt und der Brennnesseltee soll 15 Minuten ziehen. In der Zwischenzeit werden 120 ml Wasser erwärmt und in eine Schüssel gegossen. Anschließend werden mithilfe einer Küchenreibe von einer naturreinen Olivenölseife ca. 15g Seifenflöckchen abgeraspelt und im Wasser in der Schüssel aufgelöst, bis eine kräftige Lauge entstanden ist. Wenn der Kräutertee gut durchgezogen hat, wird er durch ein Sieb gegossen und sollte solange abkühlen, bis er nur noch lauwarm ist. Dann wird der Sud mit der Seifenlauge gemischt. Das selbstgemachte Brennnessel-Shampoo ist einsatzbereit. Zur Anwendung wird es auf die nassen Haare gegeben und mit den Fingern gründlich einmassiert. Nach einer Minute Einwirkzeit kann das Haarshampoo mit reichlich lauwarmem Wasser wieder ausgespült werden.


                          Brennnessel-Shampoo gegen Schuppen und Kopfhautjucken


                          3 TL getrocknete Brennnesseln werden in ein Glas gegeben und mit 200ml kochendem Wasser übergossen. Dies sollte 15 Minuten ziehen und abschließend durch ein Sieb abgegossen werden. Während der Brennnesseltee durchzieht, werden 15g naturreine Olivenölseife auf einer Küchenreibe zu kleinen Flocken verrieben und in 250ml lauwarmes Wasser gegeben. Dort soll sich die Seife auflösen, sodass eine satte Lauge entsteht. Nach 1/4 Std. wird der durchgeseihte Brennnesselsud in die Lauge gegossen und untergemischt. Wenn die entstandene Flüssigkeit nur noch lauwarm ist, werden 3 Tropfen ätherisches Thymianöl dazu getropft und untergerührt. Zur Anwendung wird das selbstgemachte Haarshampoo gleichmäßig auf den nassen Haaren verteilt und gut einmassiert. Nach ca. 2 Min. Einwirkzeit darf es mit lauwarmem Wasser ausgespült werden.


                          Brennnessel-Shampoo gegen fettiges Haar


                          1/2 Handvoll kleingeschnittener Huflattichblüten und 1/2 Handvoll kleingeschnittener Brennnesseln werden zusammen in eine Teekanne gefüllt und mit 1/4 l heißem Wasser übergossen. Dann wird die Kanne mit einem Deckel verschlossen und der Kräutersud soll 15 Min. gut durchziehen. Während der Tee zieht, werden 15g reine Kernseife mithilfe einer Küchenreibe in kleine Flöckchen geraspelt und in 200ml warmes Wasser gegeben. Wenn der Kräutertee gezogen hat und die Seifenlauge fertig ist, wird der Huflattich-Brennnessel-Auszug durch ein Sieb gegossen und mit der Seifenlauge vermischt. Sobald das Brennnessel-Shampoo gegen fettige Haare bis auf Handwärme abgekühlt ist, kann es angewendet werden. Dazu wird das Shampoo wie üblich auf den nassen Haaren gleichmäßig verteilt und gut eingeknetet. Nach ca. 1 Min. hat es seine Wirkung entfaltet und kann mit viel lauwarmem Wasser ausgewaschen werden.



                          Brennnessel-Haarspülung für eine feste Haarstruktur


                          Tatsächlich ist Brennnessel eines der ältesten bekannten Heilmittel zur Behandlung und Vorbeugung von Haarausfall.


                          Die Brennnesselhaarspülung stärkt Haare und Haarwurzeln, regt die Durchblutung an und bringt Fülle und Kraft.


                          Zuerst werden Brennnessel und Rosmarin getrocknet. Dann werden die Kräuter zwischen den Fingern zerrieben. Danach werden 2 El Brennnessel und 2 El Rosmarin mit 250ml kochendem Wasser aufgegossen. Den Sud 15 Min. zugedeckt ziehen lassen.


                          In der Zwischenzeit 2 TL Apfelessig mit 5 Tropfen ätherischen Zitronenöl in einer Flasche mischen und leicht schwenken.


                          Den Kräutersud abseihen und in die Flasche gießen. Alles nochmals gut durchschütteln - fertig!


                          Die Haarspülung nach dem Haarewaschen in das feuchte Haar einmassieren und einige Minuten einwirken lassen. Mit lauwarmen Wasser ausspülen oder als „Leave In“ im Haar lassen.


                          Im Kühlschrank ist die Haarspülung etwa 1 Woche haltbar. Vor Gebrauch gut schütteln.


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                          12.05.26 21:13

                          Brennnessel-Pulver


                          Brennnesseln sind besonders im Frühjahr, wenn die Blätter jung sind, eine ausgezeichnete Nährstoffquelle. Sie bieten eine höhere Nährstoffdichte als viele kultivierte Gemüsesorten. Ein Kontakt ohne Handschuhe führt bei den allermeisten Menschen schnell dazu, dass man die Brennnessel spürt, was ihre Identifizierung erleichtert. Allerdings gibt es auch einen Trick, die Brennnessel so anzufassen, dass man nicht von ihren Brennhaaren gebrannt wird. Fasst sie von unten an in die Richtung zu den Brennhaare und nicht gegen ihre Wuchsrichtung. So können sich die feinen kanülenartigen Brennhaare nicht in die Haut bohren.


                          Die junge Brennnessel ist reich an Eisen, Kalzium, Magnesium, Vitamin C und Silizium und enthält zudem eine hohe Konzentration an Chlorophyll. Während frische Brennnesseln in großen Mengen zu verzehren eine Herausforderung sein kann, bietet Brennnesselpulver eine praktische und effektive Möglichkeit, diese Nährstoffe einfach in den täglichen Speiseplan zu integrieren; wie z.B.: in Shakes, Gemüsesäfte, Salatsaucen, Salz, Suppen, Brote, etc. ...


                          Inhaltsstoffe von 100g Brennnesselblättern: 333mg Vit. C, 0,2mg Vit. B1, 80mg Magnesium, 1mg Zink und 7,8mg Eisen.


                          Neben den genannten Nährstoffen wie Vitamin C, Vitamin B1, Magnesium, Zink und Eisen, enthält die Brennnessel auch:


                          Kalium: Wichtig für die Regulierung des Blutdrucks und die normale Funktion von Zellen und Nerven.

                          Kalzium: Wesentlich für starke Knochen und Zähne sowie für die Signalübertragung in den Nerven.

                          Vit. K: Notwendig für die Blutgerinnung und Knochengesundheit.


                          Vit. A: Wichtig für die Sehkraft, das Immunsystem und die Hautgesundheit.

                          Folsäure (Vit. B9): Wesentlich für die Zellteilung, besonders wichtig für Schwangere.


                          Trocknet die Brennnesselblätter schonend im Schatten bei unter 40 Grad Celsius. Zerreibt sie dann mittels der Hand und eines Mörsers in ein Pulver. Das Brennnesselpulver lagert Ihr am besten in einem luftdicht verschließbaren Gefäß. So ist es 1-2 Jahre haltbar. Ihr könnt aber das Brennnesselpulver auch einfrieren, um es länger haltbar zu machen. Konsumiert aber täglich nicht mehr als 1 EL davon. Denn eine Überdosierung des Brennnesselpulvers kann abführend wirken.


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                          12.05.26 21:18

                          Brennnessel in der Kosmetik


                          Für kosmetische Zwecke werden meist die oberen Teile der Brennnessel verwendet, da sie reich an wertvollen Inhaltsstoffen sind.


                          Kosmetische Eigenschaften: Sie reduziert und lindert Hautentzündungen, -irritationen und Rötungen. Schützt die Haut vor freien Radikalen und fördert die Zellerneuerung. Enthaltenes Eisen, Kalium und Silizium sorgen für gesunde Haut und Haare. Unterstützt die Regeneration der Hautzellen. Das enthaltenes Vitamin C wirkt als Antioxidant und fördert die Kollagenproduktion. Sie belebt die Haut und verleiht ihr Frische. Sie pflegt und reinigt unreine Hautpartien. Sie wirkt antirheumatisch und entschlackend.


                          Brennnessel-Gesichtsmaske


                          Vermischt 1 El getrocknete, zerkleinerte Brennnesselblätter, 1-2 EL Tonerde und 80ml Sauerrahm (Saure Sahne) miteinander. Beginnt mir 1 EL Tonerde, und falls nötig gebt soviel Tonerde dazu bis die Maske nicht mehr vom Gesicht läuft. Verwendet die Maske nach dem Anrühren sofort und lasst sie 10 Min. einwirken. Danach das Gesicht mit lauwarmen Wasser in kreisenden Bewegungen abwaschen.


                          Brennnessel-Seife


                          Raspelt 250g Kernseife mit einer Küchenreibe. Gebt 1/2 Glas warmes Wasser und 2 Tl Brennnesselpulver dazu. Dann formt die Masse mit der Hand; und lasst sie ein paar Stunden trocknen.


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                          12.05.26 21:26

                          Brennnessel-Salbe


                          Obwohl die Brennnessel-Salbe heute kaum noch bekannt ist, war sie früher ein wichtiges Hausmittel. Sie wurde u.a. auch bei Muskelkater, zur Reduzierung von Juckreiz, Kreuzschmerzen, Akne und Schuppenflechte in der Volksheilkunde geschätzt.


                          Allerdings solltet Ihr beachten, dass Ihr bei Problemen mit Histamin allergisch reagieren könnt. Seid Ihr unsicher, solltet Ihr dies mit einer kleinen Menge in der Ellenbeuge testen, ob Ihr sie verträgt.


                          Erhitzt 250ml hochwertiges Olivenöl mit 20g frischen, zerkleinerten Brennnesseln im Wasserbad leicht, und rührt öfters um. Dies dauert ca. 1 Stunde. Filtert diese Masse anschließend mit einem feinem Sieb oder Mulltuch ab, und gebt 22g hochwertiges Bienenwachs mit 30g Lanolin (alternativ Kakao- oder Shea Butter) dazu und rührt alles um. Sobald alles geschmolzen ist, tropft 14 Tropfen rein ätherisches Öl (je nach Wunsch Lavendel, Zitrone oder Grapefruit) hinein, verrührt alles kurz und füllt sie dann in saubere Tiegel. Gebt erst den Deckel drauf, wenn sie vollständig abgekühlt ist, sonst bildet sich Kondenswasser und die Salbe könnte schimmeln.



                          Brennnessel-Tinkur


                          Die Tinktur könnt Ihr sowohl innerlich als auch äußerlich verwenden. Sie leistet bei Frühjahrsmüdigkeit, bei Durchblutungsstörungen, aber auch bei Appetitlosigkeit gute Dienste.


                          Innerliche Anwendung: Brennnesseltinktur kann verdünnt in Wasser eingenommen werden. Sie kann bei der Unterstützung der inneren Organe helfen, insbesondere der Nieren und Leber. Sie wird oft zur Entgiftung und Reinigung des Körpers verwendet.


                          Äußerliche Anwendung: Die Tinktur kann auch äußerlich angewendet werden, indem sie auf die Haut aufgetragen wird. Dies kann bei der Linderung von Hauterkrankungen wie Ekzemen, Akne oder Juckreiz hilfreich sein. Sie wird auch als Haarspülung verwendet, um das Haar zu stärken.


                          Gesundheitliche Vorteile


                          Stärkung des Immunsystems


                          Entzündungshemmend: Die Tinktur kann entzündungshemmend wirken und kann bei der Linderung von Gelenkschmerzen und Arthritis helfen.


                          Entgiftend: Sie kann helfen, den Körper zu entgiften, insbesondere Leber und Nieren. Dies ist besonders wichtig, da sie bei der Ausscheidung von Toxinen und Schadstoffen aus dem Körper eine Schlüsselrolle spielen kann.


                          Reich an Nährstoffen: Die Brennnessel ist reich an wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Kalzium, Vitaminen und Mineralien.


                          Lindert Allergien und Heuschnupfen: Sie kann dazu beitragen, Allergiesymptome, einschließlich Heuschnupfen, zu reduzieren.

                          Unterstützung des Kreislaufsystems: Sie kann die Blutzirkulation verbessern und den Blutdruck regulieren.


                          Zwei- bis dreimal täglich 15 Tropfen mit Wasser verdünnt einnehmen.


                          Insgesamt bietet die Brennnesseltinktur eine natürliche und kostengünstige Möglichkeit, die Gesundheit zu fördern und verschiedene gesundheitliche Beschwerden zu lindern. Es ist jedoch wichtig, vor der Anwendung dieser Tinktur, insbesondere in therapeutischen Dosen, einen Fachmann oder Arzt Eures VERTRAUENS zu konsultieren, um mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Gesundheitszuständen ausschließen zu können.


                          Sammelt und schneidet am besten mit Gartenhandschuhen Brennnesseln. Gebt sie dann in ein Schraubglas. Übergießt alles mit einem 40% Alkohol. Der Alkohol sollte zwei Fingerbreit über den Brennnesseln stehen. Verschließt das Glas und lasst es 4 Wochen in einem dunklen, kühlen Ort stehen. Während der 4 Wochen schüttelt das Glas öfters, dadurch werden die Wirkstoffe besser gelöst. Nach den 4 Wochen seiht das Glas durch einen Filter ab.


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                          12.05.26 21:33

                          Brennnessel-Stofffarbe und Brennnessel-Dünger


                          Selten kommt nur eine Brennnessel allein und so ist der Korb schnell voll. Für die Ernte empfehlen sich natürlich Handschuhe. Der Färbesud sollte nicht länger als zwei Tage stehen, da er sonst zu stinken beginnt. Nach dem Färbebad lässt sich der Sud noch prima als PFLANZENDÜNGER

                          verwenden.


                          Das Farbergebnis ist ein feines, helles messinggelb, das sich hervorragend mit Grüntönen kombinieren lässt.


                          Rezept für 200g Textilmaterial


                          Lasst 200 g Brennesselblätter in 5 Liter Wasser aufkochen. Nun lasst es abkühlen. Seiht es nach dem Abkühlen ab, und bindet das Pflanzenmaterial ins Färbertuch ein. Legt dann das vorgebeizte Färbegut in den Farbsud mit dem eingebundenen Pflanzenmaterial ein. Damit das Färbegut gut bedeckt ist, gebt Wasser dazu. Erwärmt das Ganze auf ungef. 20 Grad. Nehmt den Topf vom Herd, und lasst es unter gelegentlichem Umrühren für einen Tag ziehen. Danach wascht und spült das gefärbte Material.


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                          12.05.26 21:39

                          Tip von mir: Drogerieprodukte meiden, bei denen Inhaltsstoffe mit der Silbe "benz" vorhanden sind.

                          (Benzolverbindungen)

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                            12.05.26 21:42

                            Knoblauchpulver ins Kochwasser von Reis und Kartoffeln geben. Schwermetallmagnet.

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                              12.05.26 22:40

                              Brennnesseljauche und Brennnesselbrühe


                              Für diejenigen von Euch, die einen Garten haben, ist vllt. folgendes ganz interessant.


                              Brennnesseljauche unterstützt und stärkt die Pflanzen auf natürliche Weise.


                              Die Brennnesseljauche entsteht wie alle Pflanzenjauchen durch einen Gärungsprozess. Mikroorganismen sorgen dafür, dass Nährstoffe wie Stickstoff aus den Blättern und Stängeln der Brennnessel freigesetzt werden. Für die Pflanze sind die Nährstoffe sofort verfügbar. Die Düngerwirkung tritt bei Jauchen also sofort ein und das ist auch der Grund, warum sie auch so gerne als biologischer Dünger eingesetzt wird. Zusätzlich werden bei der Gärung auch allerhand andere pflanzliche Inhaltsstoffe freigesetzt wie zum Beispiel Enzyme. Ein besonders interessanter Inhaltstoff ist bei der Brennnessel, aber die Kieselsäure. Dieser Bestandteil der Brennnessel sorgt für starke Zellwände und damit für einen besseren Schutz gegen Insektenbefall und Pilzkrankheiten. Durch die unterschiedlichsten Inhaltstoffe, die durch die Jauche freigesetzt werden, ergeben sich viele Anwendungsgebiete.


                              Normalerweise wird eine Brennnesseljauche nur verdünnt benutzt, da sie zu Verbrennungen an den Pflanzen führen kann. Verantwortlich dafür ist der hohe Ammoniumgehalt (eine Form vom Stickstoff). Allerdings kann eine unverdünnte Brennnesseljauche als Grunddüngung auf ein noch unbepflanztes Beet ausgebracht werden. Dort sollte die Jauche leicht eingearbeitet werden und nach ungefähr einer Woche kann das Beet dann bedenkenlos bepflanzt werden. Für Starkzehrer (Tomaten, Gurken, Kürbis, Zucchini, Melonen, Kartoffeln, Mais, Lauch, Kohlrabi, fast alle Kohlarten einschließlich Brokkoli, Knollensellerie, Spargel, Rhabarber, Paprika, Peperoni, Tabak, Aubergine, Artischocke) reicht so eine Düngung aber nicht: Hier empfiehlt sich eine zusätzliche Düngung mit Kompost.


                              Jauchen eignen sich für eine Gießbehandlung. Am besten erfolgt die Ausbringung der Jauchen am Abend. Auf keinen Fall aber sollte die


                              Brennnesseljauche bei voller Sonne ausgebracht werden.


                              Brennnesseljauche ansetzen:


                              Das Ansetzen einer Brennnesseljauche ist relativ einfach. Ihr braucht dafür nur ein Gefäß aus Plastik oder Steingut (kein Metall). Platziert das Fass möglichst in der Sonne, da durch die Wärme der Gärungsprozess beschleunigt wird. Gebt in das Fass möglichst frische und nichtblühende Brennnesseln.


                              Mischungsverhältnis: 10 kg frische Brennnesseln auf 50 Liter Wasser. Die Gärung dauert 14 Tage. Gegen unangenehme Gerüche hilft hier Gesteinsmehl, das die Jauche zusätzlich durch seine Inhaltsstoffe aufwertet.


                              BRENNNESSELBRÜHE


                              Hier lässt Ihr den Ansatz mit den Brennnesseln nur 12 bis 24 Stunden ziehen und müsst ihn noch am selben Tag verbrauchen. Dafür seiht Ihr erst die Brühe durch einen Kaffeefilter ab, und dann sprüht Ihr sie unverdünnt und am besten mit einem feinen Sprüher auf die Pflanzen. Die Brennnesselbrühe hilft gegen Schädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben oder gegen Pflanzenpilzkrankheiten. Die Brühe soll Pflanzenschädlinge einerseits von den Pflanzen fernhalten und andererseits die Pflanzenzellen stärken. Dabei ist aber eine regelmäßige Anwendung entscheidend.


                              Im Gegensatz zu der geruchsneutralen Brennnesselbrühe ist die Brennnesseljauche lagerfähig. Sie kann dafür zum Beispiel in Kanister abgefüllt werden. Eine exakte Lagerzeit kann nicht angegeben werden, da dies natürlich auch auf die Lagerbedingungen ankommt. Weil eine Brennnesseljauche aber regelmäßig ausgebracht werden sollte, dürfte der Vorrat schnell zu Neige gehen.


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                              12.05.26 22:49

                              Propolis als Heilmittel


                              Es wurde festgestellt, dass Propolis eine antibakterielle Aktivität gegen eine Reihe von häufig vorkommenden Kokken und grampositiven Stäbchen, einschließlich des menschlichen Tuberkelbazillus hat.


                              Verbindungen aus Propolis können mit Zielproteinen von SARS-CoV-2 interagieren, was den viralen Eintritt und die virale RNA-Replikation beeinträchtigt, während die klinischen COVID-19-Symptome verbessert werden und die virale Clearance-Zeit verkürzen.


                              Das gibt große Hoffnung und Behandlungsansätze für die Verhinderung und Behandlung von Impfschäden (Long-Covid und PostVac): Propolis hat eine Aktivität gegen Bakterien, Pilze und Viren.


                              Neue Forschungen zeigen, dass Propolis das Wachstum von Krebszellen stoppen und diese sogar zerstören kann. Es kann auch helfen, Krebszellen daran zu hindern, sich auszubreiten.

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                              12.05.26 22:53

                              Gegen Muskelverspannungen und Bauchkrämpfe


                              Die Muskulatur von verspannten Körperpartien könnt Ihr perfekt mit einem Kirschkernsackerl lockern. Erwärmt es kurz im Backofen und legt es auf die schmerzende Stelle. Das Kirschkernsackerl hilft auch sehr gut gegen Bauchkrämpfe; und v.a. hilft es gegen die Koliken der Babys in den ersten paar Wochen.


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                              12.05.26 22:55

                              Gegen schmerzende Stirnhöhlen


                              Zur äußeren Anwendung bei schmerzenden Stirnhöhlen verkocht 500 g Leinsamen mit Wasser zu einem Brei und füllt ihn in einen Baumwollbeutel. Legt den Beutel einige Minuten auf die schmerzenden Stellen. Wiederholt dies mehrmals täglich.


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                              12.05.26 22:58

                              Barfuß-Gehen


                              Die Kinder tun dieses ganz instinktiv, einem gewissen Naturtrieb folgend, den wir Alten auch verspüren würden, wenn die (…) alles natürliche wegdrechselnde Bildung uns nicht vielfach allen gesunden Sinn genommen hätte. (Sebastian Kneipp)


                              Wer regelmäßig barfuß über taufrische Wiesen geht,


                              -) der kräftigt die Fußmuskulatur,

                              -) stärkt Sehnen und Bänder,

                              -) massiert die Fußreflexzonen,

                              -) dient der Venen- und Wadenmuskel-Pumpe,

                              -) beugt durch das Aufrichten des Fußgewölbes, Senk- und

                              Plattfüßen vor,

                              -) hilft gegen Fußschweiß,

                              -) beugt Fußpilz vor,

                              -) sorgt für eine reflektorische Stärkung der Unterleibsorgane,

                              -) baut Stress ab,

                              -) stärkt das Immunsystem nachhaltig und

                              -) kann Kopfschmerzen lindern.


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                              12.05.26 23:03

                              Kreuzkümmel oder Cumin - ein altes indisches Gewürz


                              Die Wirkung von Kreuzkümmel klingt fast zu schön, um wahr zu sein.


                              Bei Verdauungsbeschwerden, Diabetes, Entzündungen und mehr sollen Kreuzkümmelsamen helfen.


                              Traditionell ist Kreuzkümmel bei vielen Arten von Verdauungsbeschwerden ein beliebtes Hausmittel. Besonders in der altindischen Heilkunst Ayurveda gilt es seit jeher als effektives Mittel bei nahezu allen Problemen und Erkrankungen rund um Magen und Darm – von chronischer Diarrhö bis hin zu akuter Magenschleimhautentzündung.


                              Indem es die Produktion der Verdauungssäfte wie Speichel, Bauchspeichel und Magensaft anregt, stimuliert Kreuzkümmel die Verdauung. Eine Studie an Ratten zeigte, dass Nahrungsmittel durch Kreuzkümmel schneller verdaut und verarbeitet wurden. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Kreuzkümmelsamen die Aktivität von Verdauungsenzymen erhöht (Studie von 2008).


                              Außerdem hilft Cumin bei Verstopfung, da es die Darmperistaltik stimuliert. Aber auch bei Durchfall kann Kreuzkümmel Abhilfe schaffen (Studie von 2014). Gleichzeitig mindert er Blähungen und Unwohlsein.


                              In einer weiteren Studie wurde eine positive Wirkung beim Reizdarmsyndrom festgestellt: Über zwei Wochen nahmen 57 Patienten Kreuzkümmel in konzentrierter Form zu sich und merkten eine deutliche Linderung der Beschwerden.


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                              12.05.26 23:03

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                              12.05.26 23:06

                              Tägliches Spazierengehen für mind. 30 Minuten lang


                              -) stärkt das Immunsystem

                              -) schüttete Endorphine aus und macht glücklich

                              -) reduziert Stress und Müdigkeit

                              -) halbiert das Alzheimerrisiko

                              -) verbessert die Herzgesundheit

                              -) kräftigt die Muskulatur und die Gelenke

                              -) lindert Rückenbeschwerden

                              -) trainiert den Gleichgewichtssinn

                              -) reduziert Depressionen und Angstzustände

                              -) und kurbelt den Stoffwechsel an.

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                              12.05.26 23:06

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                              12.05.26 23:35

                              Löwenzahnwurzel hat traditionell viele Einsatzmöglichkeiten


                              Sie gilt als wahres Aufbau-Tonikum, ähnlich dem Ginseng und wird in der Volksheilkunde bei sämtlichen Schwächezuständen eingesetzt, um den Körper wieder in Schwung zu bringen. Die Löwenzahnwurzel stärkt die Nieren, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Milz, den Darm und den Magen.


                              Die Wurzel hilft dank ihrer leberaktivierenden und antioxidativen Kraft außerdem bei der Entgiftung.


                              Die Wurzel wird bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Leberbeschwerden und Diabetes eingesetzt.


                              Außerdem hilft sie bei rheumatischen Erkrankungen, erhöhtem Cholesterin und wegen ihrer harntreibenden Wirkung auch bei Harnwegsinfekten.

                              Löwenzahnwurzel zur Leberreinigung


                              Die Löwenzahnwurzel eignet sich hervorragend für eine Leberreinigung.


                              Das Taraxacin regt die Leber sowie den Gallenfluss sanft an. Es aktiviert die Produktion von Gallensaft, was zu einem verbesserten Fettstoffwechsel führt und der Entstehung von Gallensteinen vorbeugt.Die Leber wird in der Ausleitung der Schadstoffe unterstützt und in der Regeneration gefördert.


                              Ein Löwenzahnwurzelextrakt ist also ideal zum Entgiften.



                              Löwenzahn-Kaffee


                              Löwenzahnkaffee riecht ein bisschen wie Kaffee, ein bisschen wie geröstetes Brot und ein bisschen nach Lagerfeuer. Genau das macht ihn so besonders.


                              Es gibt zwei Arten um ihn herzustellen.


                              Die erste ist die klassische Variante: Die getrockneten Wurzeln werden geröstet, gemahlen und wie Kaffeepulver verwendet. Diese Art gilt als traditionell. Meiner Meinung nach stammt sie aber vor allem aus Zeiten, in denen man Bohnenkaffee ersetzen wollte. Wahrscheinlich wurde Löwenzahnkaffee besonders im Krieg und in Notzeiten wichtig. Damals versuchte man, Aussehen und Zubereitung möglichst ähnlich wie echten Kaffee zu halten.


                              Etwas verfeinern lässt sich diese Variante, indem man beim Rösten etwas Zucker über die Wurzeln streut. Der Zucker karamellisiert leicht und macht den Geschmack runder.


                              Viel einfacher ist die zweite Methode: Die getrockneten und klein geschnittenen Wurzeln werden ohne Fett in einer Pfanne geröstet, bis dieser typische warme, dunkle Geruch aufsteigt. Er erinnert an Malz, Schwarzbrot, Kaffee und ein wenig an Lagerfeuer.


                              Genau in diesem Moment gießt man Wasser dazu und kocht alles so lange, bis der Geschmack passt.


                              Diese Art der Zubereitung eignet sich besonders gut am Lagerfeuer. Mit Kardamom, Nelken oder Zimt wird daraus fast ein orientalisches Getränk. Noch spannender wird es mit ein paar Tropfen Rosenwasser.


                              Chemisch ist Löwenzahnkaffee übrigens etwas ganz anderes als Bohnenkaffee. Er enthält kein Koffein, dafür Bitterstoffe, Inulin und beim Rösten entstehende Röstaromen. Genau diese Mischung macht ihn so besonders: weniger aufputschend, aber warm, dunkel und überraschend aromatisch.



                              Gesunder Snack aus Löwenzahn-Stängel


                              Sie sind zart knusprig und nicht bitter.


                              Die Stängel mit Olivenöl einstreichen und mit groben Satz bestreuen


                              Im Backofen oder Airfryer bei 130 Grad trocknen und bräunen lassen.


                              Ich nehme nur die Stengel von den schon verblühten Blüten damit die Insekten noch Blüten haben.



                              Löwenzahn-Salz


                              Für dieses Salz braucht man einige frische Löwenzahnblüten, die an einem sonnigen Tag, bestenfalls zur Mittagszeit gepflückt werden. Nach der Ernte legt man sie für 20-30 Minuten auf ein Tuch, damit kleine Tierchen, wie z.B.: Käferchen herauskrabbeln und fliehen können.


                              Die Blütenblätter werden aus den grünen Blütenkelchen gezupft und anschließend mit grobkörnigem Salz gemixt. Diese Masse darf dann für einige Tage auf einem Teller trocknen und wird dann zur Aufbewahrung in ein Schraubglas gefüllt.



                              Löwenzahn-Öl


                              Schritt 1: Löwenzahn sammeln und trocknen


                              Für den Öl-Auszug benötigt man große Mengen an Löwenzahn. Genauer gesagt eine große Menge Löwenzahnblüten. Da die Blüten sehr viel Wasser enthalten, müssen diese nach dem Sammeln noch getrocknet werden. Zu diesem Zweck trocknet man die Blüten einige Tage auf Küchenpapier an einem warmen Ort, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Am Ende sollten die Löwenzahnblüten in etwa wie am Bild aussehen.


                              Schritt 2: Öl-Auszug herstellen


                              Nachdem man über eine ausreichende Menge an Löwenzahnblüten verfügt, muss diese in einem verschließbaren Glas mit Pflanzenöl aufgegossen werden. Man kann sowohl Sonnenblumenöl als auch Olivenöl, Sesamöl, Mandelöl oder ein anderes Öl verwenden. Wichtig ist nur, dass die Blüten vollständig mit Öl bedeckt sind.


                              1) Man stellt das Glas mit dem Öl und den Blüten geöffnet in einen Topf und füllt diesen Top etwa ¾ mit Wasser.


                              2) Man erwärmt das Wasser im Topf auf etwa 80 Grad und lässt das Öl für mindestens eine Stunde auf dem Herd ziehen.


                              3) Sobald das Öl im Glas abgekühlt ist, muss das Glas verschlossen werden und noch einmal 2-4 Tage nachziehen.


                              Nachdem der Auszug fertig ist, kann man ihn durch ein Küchentuch oder einen Kaffee- oder Tee-Filter abseihen. Man sollte auch daran denken die Blüten auszupressen.


                              Das so gewonnene Löwenzahn-Öl kann man jetzt entweder direkt als Massageöl, bei Verspannungen oder auch bei Mückenstichen direkt auf der Haut verwenden.


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