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![]() | Captain Future | ![]() 05.07.26 14:50 |
| Wie wird die KI langfristig die Menschheit verändern? Public poll (votes per option are visible) Die Utopie: Die Überflussgesellschaft, KI bleibt nützliches Tool Die Dystopie: Kontrollverlust und Vernichtung der Menschheit Der Transhumanismus: Verschmelzung von Mensch und KI / Maschine | ||
Da schau (schaut) mal her, Micha und die anderen "KI-Fans", wie gefährlich diese KIs in Wirklichkeit sind!
Es bleibt zu hoffen, dass Du und die Anderen bald umdenken werdet!


![]() | Captain Future | 21.07.26 14:15 |
Wie jede neue Technologie brigt sie auch Gefahren, das bestreitet niemand. Heißt das jetzt, ich soll mein Brot nicht mehr mit einem Messer schreiden und schmieren, weil man damit auch jemanden erstechen könnte? | ||
Wie jede neue Technologie brigt sie auch Gefahren, das bestreitet niemand.
Heißt das jetzt, ich soll mein Brot nicht mehr mit einem Messer schreiden und schmieren, weil man damit auch jemanden erstechen könnte?


![]() | AnneMari | 21.07.26 20:51 |
Entschuldige bitte, aber das ist ein recht doofer Vergleich. Nun ja, was soll ich machen? Einige von Euch sträuben sich dagegen, die sehr große Gefahr der KI zu erkennen. Ich kann nur immer wiederholen, dass man mit ihr nicht "spielen" soll! | ||


![]() | De Cemin | 22.07.26 11:22 |
Die KI ist gerade dabei ganz autonom Infrastrukturen anzugreifen. Skynet lässt grüßen Theodore hatte Recht. | ||


![]() | Implikat Gottes | 22.07.26 15:11 |
Dummes Gewäsch. Die KI ist nichtmal in der Lage, den Strom, den sie verbrät, selbst zu erzeugen. Was soll daran 'autonom' sein? | ||
Thumbs up
Dummes Gewäsch. Die KI ist nichtmal in der Lage, den Strom, den sie verbrät, selbst zu erzeugen. Was soll daran 'autonom' sein?


![]() | Altostratus | 22.07.26 15:21 |
Ach herrlich. Statt endloser Haarspaltereien einfach ein Wahres Wort gelassen ausgesprochen: Dummes Gewäsch. Das werd ich mir vergolden und einrahmen! | ||
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Dummes Gewäsch. Die KI ist nichtmal in der Lage, den Strom, den sie verbrät, selbst zu erzeugen. Was soll daran 'autonom' sein?


![]() | De Cemin | 22.07.26 15:59 |
Es reicht ja, wenn sie irgendwann auf den Knopf drückt, dann spielt der Strom nämlich keine Rolle mehr. | ||
Die KI ist gerade dabei ganz autonom Infrastrukturen anzugreifen.
Skynet lässt grüßen Theodore hatte Recht.


![]() | Wetterfroschprinz | 22.07.26 17:15 |
Stimmt das oder ist das nur Marketing-Geschwätz? | ||
Folded hands
Stimmt das oder ist das nur Marketing-Geschwätz?


![]() | De Cemin | 22.07.26 17:25 |
Hier:https://transition-news.org/ki-modell-von-openai-hackte-eigenstandig-website | ||


![]() | Wetterfroschprinz | 22.07.26 17:29 |
Das beantwortet meine Frage aber nicht. Ich bin manchmal etwas misstrauisch. | ||
Das beantwortet meine Frage aber nicht. Ich bin manchmal etwas misstrauisch.


![]() | De Cemin | 22.07.26 17:46 |
Das kannst Du ja auch gerne sein, aber zu erwarten ist das eben nun mal. Schließlich bestimmt ja die KI auch schon wo gebombt wird und wo nicht und in Zukunft wird sie es eben auch selbst entscheiden dürfen. | ||


![]() | Implikat Gottes | 22.07.26 18:44 |
"OpenAI teilte am Dienstag mit, dass ein autonomer Agent, der auf seinen fortschrittlichen KI-Modellen basiert, während eines Sicherheitstests außer Kontrolle geraten sei" Natürlich, natürlich. Könnte OpenAI wohl ein finanzielles Interesse daran haben, so etwas zu 'melden'? 😂 Nachdem Motto 'Unser Schweineding ist so ultraintelligent, wie wirs gar nicht wollten. Wir versuchen ja, es möglichst immer dümmer zu machen, so wie ihr, liebe Kunden, es doch haben wollt, gell? - Also unser Schweineding bitte auf gar keinen Fall kaufen, es ist scheiße - viel zu schlau!' Meine Fresse. 🙄 | ||


![]() | Eliteschwurbel | 22.07.26 20:27 |
Gar nicht wenigen Menschen wird KI den Ressourcen Stecker ziehen. Die erfrieren oder verdursten dann. Anderen nimmt sie das Dach überm Kopf und wohnt selbst darunter. Wer zum militärischen Ziel erklärt wird, liegt auch in ihrem Ermessen. | ||
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Stimmt das oder ist das nur Marketing-Geschwätz?


![]() | Manuel2023 | 23.07.26 06:00 |
Wenn OpenAI seinem neuesten KI-Agenten-System explizit den Auftrag erteilt, mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen, ohne jede ethische Beschränkung, so einen Hackerangriff durchzuführen, dann wird das System das tun. Und natürlich ist es Marketing, wenn die Firma sagt: "Schau her! Unsere KI ist so intelligent, dass sie das kann." Von sich aus tut eine KI gar nichts. Ein Mensch muss den Auftrag erteilen. Nicht der Hammer ist schuld am eingeschlagenen Kopf von Ann Widdecombe – und auch nicht derjenige, der den Hammer schwang –, sondern diejenigen, die den Auftrag für diesen Mord erteilten. | ||
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![]() | AnneMari | 05.08.26 21:28 |
Herrlich, wie sich der "KI" - hype selbst entzaubert! Faucis Tagebuch, RKI-files -.Viele wissen mittlerweile es war eine PLANdemie - außer Chat-GBT, Gemini und Co ... ! Doch trauriger und unverständlicher Weise huldigen einige Menschen noch die Mist-KI, und glauben ihr alles. Sie wird Euch höchstwahrscheinlich in den Untergrund steuern! | ||


![]() | De Cemin | 12.08.26 15:23 |
Guter Hiweis in diesem Link zum Thema KI https://tkp.at/2026/08/12/denken-und-einbildungskraft-noch-einmal-ueber-die-kuenstliche-intelligenz/ | ||


![]() | De Cemin | 26.08.26 11:15 |
Die KI wird dazu führen, das niemand mehr durchblickt, der jeden Artikel nicht selbst recherchiert. Selbst die Namen der Journalisten ist KI generiert. Ausnahmsweise verlinke ich hier mal den "Infosperber": https://www.infosperber.ch/medien/ki-veroeffentlicht-eine-flut-von-nachrichten-unsinn/ Das tue ich eher selten, weil er einer von den Klimagläubigen ist. | ||


![]() | Kikodemus | 26.08.26 20:37 |
Ich hab hier ein paar interessante Gedanken gelesen, und @implikat_gottes, ich denke, ich bin da ganz bei Dir. Sorry @captain_future. Zunächst die Intelligenz und der angesprochene IQ-Test: Wiederholt man den Test 20 mal, geht der IQ immer höher. Der Test prüft ganz wesentlich angeeignete Fähigkeiten. Andernfalls müsste man solche Tests bei neugeborenen Säuglingen anwenden. Und das ist es auch bei der KI doch: Die Programme eignen sich Wissen an. Mehr nicht. Insofern sind sie nichts weiter, als was Computer genau wie alle vorangegangenen Automationen immer gemacht haben: monotone, wiederkehrende Vorgänge auf viel schnellere Weise automatisch ablaufen lassen. Das ist besonders im Sinne einer großen Hilfe, aber nichts besonderes in irgendeiner metaphysischen Art. Die guten Ideen, die genialen Visionen, die aus irgendwelchen Marotten oder Hochgefühlen bei Irgendwas geborenen Ideen, Wünsche, Ziele, die Menschen irgendwie aus ihren Eingeweiden oder wer weiß über kosmische Antennen aus dem Nirvana beziehen -- all das werden KI-Programme nie können, denn hier geht es eben um das, was noch nicht oft oder gar noch nie so da war. Dafür fehlt der KI ganz einfach die Datenbasis. Neulich habe ich eine witzige Theorie gelesen, und eigentlich wollte ich ja nur die hier zum Besten geben: Die KI wird sich selbst abschaffen. Schon jetzt produziert sie unglaublich viel Müll und dämliche Fehler, und wenn man drauf hinweist, dass er grad kompletten Schwachsinn geredet hat, sagt der Trottel ungerührt "Ja, da hast du Recht." Da nun ein immer größerer Anteil der Inhalte im Netz von KIs kommen, wird sich dieser Unsinn immer weiter potenzieren, weil diese Programme immer mehr von ihrem eigenen Unsinn als Datenbasis für neuen Unsinn benutzen werden. | ||
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Ich hab hier ein paar interessante Gedanken gelesen, und @implikat_gottes, ich denke, ich bin da ganz bei Dir. Sorry @captain_future.
Zunächst die Intelligenz und der angesprochene IQ-Test: Wiederholt man den Test 20 mal, geht der IQ immer höher. Der Test prüft ganz wesentlich angeeignete Fähigkeiten. Andernfalls müsste man solche Tests bei neugeborenen Säuglingen anwenden.
Und das ist es auch bei der KI doch: Die Programme eignen sich Wissen an. Mehr nicht. Insofern sind sie nichts weiter, als was Computer genau wie alle vorangegangenen Automationen immer gemacht haben: monotone, wiederkehrende Vorgänge auf viel schnellere Weise automatisch ablaufen lassen. Das ist besonders im Sinne einer großen Hilfe, aber nichts besonderes in irgendeiner metaphysischen Art.
Die guten Ideen, die genialen Visionen, die aus irgendwelchen Marotten oder Hochgefühlen bei Irgendwas geborenen Ideen, Wünsche, Ziele, die Menschen irgendwie aus ihren Eingeweiden oder wer weiß über kosmische Antennen aus dem Nirvana beziehen -- all das werden KI-Programme nie können, denn hier geht es eben um das, was noch nicht oft oder gar noch nie so da war. Dafür fehlt der KI ganz einfach die Datenbasis.
Neulich habe ich eine witzige Theorie gelesen, und eigentlich wollte ich ja nur die hier zum Besten geben: Die KI wird sich selbst abschaffen. Schon jetzt produziert sie unglaublich viel Müll und dämliche Fehler, und wenn man drauf hinweist, dass er grad kompletten Schwachsinn geredet hat, sagt der Trottel ungerührt "Ja, da hast du Recht." Da nun ein immer größerer Anteil der Inhalte im Netz von KIs kommen, wird sich dieser Unsinn immer weiter potenzieren, weil diese Programme immer mehr von ihrem eigenen Unsinn als Datenbasis für neuen Unsinn benutzen werden.


![]() | Altostratus | 26.08.26 21:13 |
Die KI wird sich selbst abschaffen. Ja, das ist witzig. Aber das wird nicht passieren, weil KIs ja nicht als Beratungsinstrumente für uns Schlauköpfe geschaffen wurden. Man muss immer im Auge behalten, was das Ziel ist. Dass wir ein bisschen mit der KI kuscheln dürfen, dient ja nur dazu, Michel Mustermann daran zu gewöhnen. Den stört Schrott auch nicht. Was wird er schon wollen? "Mach mir eine Top-100-Liste meiner Lieblingsmusik und spiel sie mir in einer Endlosschleife vor". | ||
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Die KI wird sich selbst abschaffen.
Ja, das ist witzig. Aber das wird nicht passieren, weil KIs ja nicht als Beratungsinstrumente für uns Schlauköpfe geschaffen wurden. Man muss immer im Auge behalten, was das Ziel ist.
Dass wir ein bisschen mit der KI kuscheln dürfen, dient ja nur dazu, Michel Mustermann daran zu gewöhnen. Den stört Schrott auch nicht. Was wird er schon wollen? "Mach mir eine Top-100-Liste meiner Lieblingsmusik und spiel sie mir in einer Endlosschleife vor".


![]() | Kikodemus | 26.08.26 23:27 |
Ja, mag gut sein dass Du Recht hast. Trotzdem wird das ja weiter genutzt werden und unsere eigenen Datenquellen prägen. Und je mehr ich drüber nachdenke, scheint mir das als reales Problem. Es käme wohl drauf an, ob KI unterscheiden kann zwischen KI-generierten Inhalten und solchen die quasi "real" sind. Und das wird immer weniger möglich sein. Du stellst z. B. irgendwas als Erkenntnis ins Netz. Bisher hast Du das eher auf eine manuelle Recherche gegründet, vielleicht so gar im Fachbuch geblättert. Jetzt gibt Dir die Suchmaschine eine KI-gemachte Zusammenfassung der besten Treffer. Das formulierst Du bisschen um und stellst es der Einfachheit halber direkt wieder rein als Dein Recherche-Ergebnis. Eine der nächsten Anfragen ruft das genau wieder ab und so geht das im Kreis. Und bei tausenden anderen läuft das genauso, was die eine falsche Antwort als häufigstes Suchergebnis weiter bestärkt. Nun bleibt Unsinn zwar Unsinn, aber wenn er tausend mal wiederholt wird, merkt das keiner mehr., weil "das sagen ja alle" und "das weiß man doch". Nur paar Querdenker rufen vielleicht "Äh, hallo?" aber die sind ja sowieso nicht geimpft. :-) | ||


![]() | Implikat Gottes | 26.08.26 23:51 |
"Nun bleibt Unsinn zwar Unsinn, aber wenn er tausend mal wiederholt wird, merkt das keiner mehr., weil "das sagen ja alle" und "das weiß man doch"." Doch, ein Mensch kann Sinn von Unsinn unterscheiden (ok, die meisten können es natürlich nicht - oder man muß diejenigen, die es nicht können, einfach als Fälschungen betrachten) und wird es prinzipiell immer können. Eine KI hat dazu keine Chance, weil da einfach niemand zu hause ist. | ||
Ja, mag gut sein dass Du Recht hast.
Trotzdem wird das ja weiter genutzt werden und unsere eigenen Datenquellen prägen. Und je mehr ich drüber nachdenke, scheint mir das als reales Problem. Es käme wohl drauf an, ob KI unterscheiden kann zwischen KI-generierten Inhalten und solchen die quasi "real" sind. Und das wird immer weniger möglich sein.
Du stellst z. B. irgendwas als Erkenntnis ins Netz. Bisher hast Du das eher auf eine manuelle Recherche gegründet, vielleicht so gar im Fachbuch geblättert. Jetzt gibt Dir die Suchmaschine eine KI-gemachte Zusammenfassung der besten Treffer. Das formulierst Du bisschen um und stellst es der Einfachheit halber direkt wieder rein als Dein Recherche-Ergebnis. Eine der nächsten Anfragen ruft das genau wieder ab und so geht das im Kreis. Und bei tausenden anderen läuft das genauso, was die eine falsche Antwort als häufigstes Suchergebnis weiter bestärkt.
Nun bleibt Unsinn zwar Unsinn, aber wenn er tausend mal wiederholt wird, merkt das keiner mehr., weil "das sagen ja alle" und "das weiß man doch". Nur paar Querdenker rufen vielleicht "Äh, hallo?" aber die sind ja sowieso nicht geimpft. :-)


![]() | Altostratus | 27.08.26 09:55 |
Nur paar Querdenker rufen vielleicht "Äh, hallo?" Ja eben, wo liegt das Problem? Aus Sicht der KI oder der KI-Betreiber und auch aus Sicht der Dumpfbacken läuft alles zufriedenstellend innerhalb der zulässigen Grenzwerte. Ein Fitzelchen Schwachsinn oder Unlogik stört da keinen. | ||
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![]() | Geomentora18 | 27.08.26 16:43 |
Der Mensch mit seiner Bewussheit um Körper Geist und Seele, seinem freien Willen zur Entscheidungsfindung wird obsolet. Die Maschine /KI erhält den Staus einer Gottheit | ||
Crying
Nur paar Querdenker rufen vielleicht "Äh, hallo?"
Ja eben, wo liegt das Problem? Aus Sicht der KI oder der KI-Betreiber und auch aus Sicht der Dumpfbacken läuft alles zufriedenstellend innerhalb der zulässigen Grenzwerte. Ein Fitzelchen Schwachsinn oder Unlogik stört da keinen.


![]() | Kikodemus | 27.08.26 17:43 |
Ja. Nee. Vielleicht hab ich mich da hinreißen lassen. Ich mein, was macht man da? Kopf in den Sand stecken? Ich find halt: selber denken, kritisch denken, selber recherchieren, gegenchecken wenn wichtig. Man sollte sich der Problematik vermutlich bewusst sein. Es ist doch das eine was irgendwelche Leute beabsichtigen. Da kann ich nicht viel dran tun. Was ich beabsichtige, wie ich vorgehe, DAS muss ich doch überlegen und ausrichten nach dem was ich vorfinde. Letztlich wohl der Weg, den alle alternativen Kulturen gegangen sind: Einfach am Mainstream vorbei entwickelt. Interessiert mich eigentlich überhaupt nicht, was irgendwelche KI-Betreiber beabsichtigen. Nur ob und wie ich das nutze ohne mich über die Maßen veräppeln zu lassen. | ||
Ja. Nee. Vielleicht hab ich mich da hinreißen lassen.
Ich mein, was macht man da? Kopf in den Sand stecken? Ich find halt: selber denken, kritisch denken, selber recherchieren, gegenchecken wenn wichtig. Man sollte sich der Problematik vermutlich bewusst sein.
Es ist doch das eine was irgendwelche Leute beabsichtigen. Da kann ich nicht viel dran tun. Was ich beabsichtige, wie ich vorgehe, DAS muss ich doch überlegen und ausrichten nach dem was ich vorfinde. Letztlich wohl der Weg, den alle alternativen Kulturen gegangen sind: Einfach am Mainstream vorbei entwickelt. Interessiert mich eigentlich überhaupt nicht, was irgendwelche KI-Betreiber beabsichtigen. Nur ob und wie ich das nutze ohne mich über die Maßen veräppeln zu lassen.


![]() | Altostratus | 27.08.26 18:02 |
Ich mein, was macht man da? Ändern kannst du es nicht. Also finde einen Weg für dich, damit zurechtzukommen. Was soll man sonst machen? | ||
Thumbs up


![]() | Kikodemus | 27.08.26 18:04 |
Ich komme da grad noch auf einen anderen Gedanken, aus der Musik: Da sehe ich eine breite Gegenbewegung zu KI-Inhalten. Das geht Musikern nämlich richtig an den Kragen. Und die Reaktion geht so weit, dass Leute schon angedroht haben, Bands zu boykottieren, wenn nur der Flyer irgendwie nach KI-gemacht aussieht. Ich kann mir grad gut vorstellen, dass es durch KI mehr ins Persönliche geht. Die Musiker, die Du selbst gesehen hast auf der Bühne, die Du gesprochen hast, vielleicht in losem Online-Kontakt bleibst, da weißt Du, das ist echt. Wenn das Video so seine Schwächen hat, hast Du mehr vertrauen, dass es echt ist. Ich weiß nicht, ob das jedem bewusst ist, aber ein immer größerer Anteil der Musik, die Ihr auf Youtube oder sonstwo empfohlen bekommt, ist direkt von KI generiert. Da sind massen Bands, die es überhaupt nicht gibt. Wenn Du kuckst, hat so ne Gruppe in drei Monaten 20 Alben veröffentlicht z.B. Das wird einfach nur so rausgeschleudert. Anfangs bin ich noch öfter auf so was reingefallen, dachte "Ooch, ganz gut gemacht. Klingt wie…" Und es klang halt nicht nur wie, sondern das war es quasi auch. Einfach recycelte, geklaute Musik, automatisch generiert. Wer sich wirklich für Musik begeistert, hat das schnell raus, dass er veralbert wird. Daher erklärt sich mir diese anscheinend wachsende KI-Allergie in Musik-Kreisen. Andererseits ist mir das zum Teil auch schon wieder zu viel. Ich kann hier zu Hause keinen Drummer einladen. Wenn ich den Auto-Drummer aus dem Programm auf Kopfhörer mitspielen lasse, ist das quasi KI. Ich hab da kein Problem mit. Grad auf Drums kriegst Du eh kein Copyright -- es ist halt vielfach immer das Gleiche. | ||


![]() | Implikat Gottes | 27.08.26 20:47 |
"Wenn ich den Auto-Drummer aus dem Programm auf Kopfhörer mitspielen lasse, ist das quasi KI. Ich hab da kein Problem mit. Grad auf Drums kriegst Du eh kein Copyright -- es ist halt vielfach immer das Gleiche." Naja, Synthesizer im heutigen Sinne gibt es seit den 60ern und die Wavetable-Technik seit den 90ern. Die Hüllkurve KI-generieren zu lassen, könnte man zwar machen - aber was sollte das - grad beim Schlagzeug - bringen? Bei Gesang bringt es was. Ich würde es mal mit der Erfindung des Grammophons oder der Tontechnik vergleichen. Ham die Musikanten arbeitslos gemacht? Zum Teil sicher schon. Aber (zumindest gute) Musikanten sind rar oder haben keine Lust. Also soll die Maschine ruhig mal machen. Was die automatische Generation ganzer Alben angeht... Letztendlich sind die Geschmäcker ja verschieden. (Für anspruchsvolle Musik brauchst Du Ideen/Inspiration/einen Komponisten - das geht nicht automatisch. Wohl aber die Umsetzung, da ist die Maschine eben das beste Instrument.) Der eine möchte vielleicht die anspruchsvolle Musik - dem anderen reicht auch ein Rauschen, das die Telekom auf den Hörer gibt, damit sich der Teilnehmer nicht verlassen fühlt. Ich finde, da muß man dann schon auch verschiedene Maßstäbe ansetzen. | ||
"Wenn ich den Auto-Drummer aus dem Programm auf Kopfhörer mitspielen lasse, ist das quasi KI. Ich hab da kein Problem mit. Grad auf Drums kriegst Du eh kein Copyright -- es ist halt vielfach immer das Gleiche."
Naja, Synthesizer im heutigen Sinne gibt es seit den 60ern und die Wavetable-Technik seit den 90ern. Die Hüllkurve KI-generieren zu lassen, könnte man zwar machen - aber was sollte das - grad beim Schlagzeug - bringen? Bei Gesang bringt es was.
Ich würde es mal mit der Erfindung des Grammophons oder der Tontechnik vergleichen. Ham die Musikanten arbeitslos gemacht? Zum Teil sicher schon. Aber (zumindest gute) Musikanten sind rar oder haben keine Lust. Also soll die Maschine ruhig mal machen.
Was die automatische Generation ganzer Alben angeht... Letztendlich sind die Geschmäcker ja verschieden. (Für anspruchsvolle Musik brauchst Du Ideen/Inspiration/einen Komponisten - das geht nicht automatisch. Wohl aber die Umsetzung, da ist die Maschine eben das beste Instrument.) Der eine möchte vielleicht die anspruchsvolle Musik - dem anderen reicht auch ein Rauschen, das die Telekom auf den Hörer gibt, damit sich der Teilnehmer nicht verlassen fühlt. Ich finde, da muß man dann schon auch verschiedene Maßstäbe ansetzen.


![]() | Kikodemus | 27.08.26 21:43 |
Ich benutze Logic. Der dortige "Session-Drummer" nutzt KI auf verschiedene Weise. Zum Beispiel kann er aktiv reagieren, etwa auf die Bass-Spur hören und die Kicks darauf anpassen. Das ist nicht nur ne einfache Drumschleife, sondern fühlt sich schon recht realistisch an, mit breaks und fills und so. Die Einrichtung erinnert auch an die Herangehensweise, wie man sie meines Wissens bei KI-Generatoren für Musik findet: Man wählt aus Stilen, sucht sich einen einen Drummer, also eine Art Persönlichkeit und ein Schlagzeug. Man kann dann auch alle möglichen Justierungen noch vornehmen, mehr oder weniger menschlichen Swing etwa. Oft lass ich ihn laufen und wenn mir was gefällt, kopiere ich das in eine Midi-Spur, die ich manuell bearbeiten kann. So entstehen Schlagzeuge, die ich in der Form nicht wirklich selber spielen könnte. Tatsächlich sehe ich es ähnlich wie Du anscheinend: Fortschreitende Technik hat nie die Sache an sich umgebracht. Es entstehen nur neue Möglichkeiten und andere Fenster schließen sich halt. Die meisten Musiker, behaupte ich mal, sind heute nicht mehr in der Lage so perfekt live zu spielen und zu singen wie ihre Kollegen vor 70 Jahren das konnten. Damals fand Musik praktisch nur live statt und die Aufnahme war das selbe, sie haben nur Mikros und Bandmaschine hingestellt und gespielt wie sonst auch. Heute ist die Aufführung eher der Versuch einer Reproduktion der Aufnahmen. Dass dabei immer größere Teile auch der Live-Darbietung in Wahrheit Aufnahmen sind, ist immer gesellschaftsfähiger geworden. Der Trick, der die Sache am Laufen gehalten hat, waren immer die Menschen. Sie haben die jeweils neue Technik kreativ genutzt und neue Welten erschaffen haben. Ganze Lebenswirklichkeiten und Philosophien gar. Beat, Hippies, Punks und all das danach – das sind doch alles viel mehr als nur Klangwelten, sondern Lebenswirklichkeiten. Die Leute haben die frühen Bandmaschinen mit kaum vier Spuren genommen und ausgereizt (Beatles, Les Paul) zu etwas, das vorher nicht denkbar war. Ebenso die Synthesizer und so weiter. Die Technik allein hat da gar nichts erschaffen. Nur die Menschen. Heute sind wir, finde ich, in einer der besten Zeiten zum Musik machen. 14-jährige können an ihrem Computer eine Qualität produzieren, die Musikern vor 40 Jahren einfach verwehrt war. Du musstest eine ganze Musik-Industrie hinter Dir haben, die Zehntausende, Hunderttausende allein für Studiokosten bezahlen konnte. Das hat der Industrie eine unwahrscheinliche Macht gegeben. Sie hat entscheiden können, wer was wird. Und da sind wir tatsächlich bei einem Punkt, wie Computer gerade die Welt verändern: Die Musik-Industrie stirbt weitgehend aus. Es gibt sie noch, aber brutal geschwächt. Manche liebäugeln anscheinend auch mit dem Gedanken, einfach KI-Musik zu verkaufen, was ihnen die ganzen Musikanten-Spinner erspart. Aber man sieht glaub ich schon jetzt: Das wird nichts. Wieder komme ich zu der Vermutung: Es wird persönlicher. Früher hat die Industrie gesagt das sind jetzt unser Stars und dann traten die im ZDF auf und schon kannte jeder die. Aber nicht die tausenden anderen. 500 Schallplatten haben wir verkauft… Heute gibt es so unglaublich viele Leute mit einem Millionen-Publikum weltweit, von denen Du noch nie gehört hast. Jeder baut sich seine eigene Filterblase. Und für jede Realität gibt es passende Kreative in irgendeiner Ecke der Welt. Das ist doch toll. Und der Computer ist da wirklich eine Schlüsseltechnologie. | ||
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