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![]() | CleoFee | ![]() 19.08.26 22:26 |
Gibt es Themen, zu denen ihr eine sehr gefestigte Meinung habt und die ihr in eurem Leben sehr wahrscheinlich nicht mehr ändern werdet? Ich denke, das sind die Werte, die man als Mensch vertritt. Dann gibt es noch die Themen, zu denen man keine starke Meinung hat, wo Argumente oder die Lebenserfahrung anderer die eigene Meinung noch ändern können. Wie sieht euer Weltbild heute aus? Hättet ihr euch noch vor ein paar Jahren vorstellen können, dass es sich so stark ändert? | ||
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![]() | De Cemin | 19.08.26 22:32 |
Ja, seit 1974 bekunde ich, das es irgendwann eine totalitäre Wendung geben muss, einfach schon weil der Mehrwert nicht mehr erbracht werden kann und es danach zyklisch immer Inflation und Krieg geben muss um nach der Umverteilung von Arm nach Reich das kapitalistische Wirtschaftssystem von neuem beginnen zu lassen. | ||
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![]() | Implikat Gottes | 20.08.26 01:01 |
Mit dem Alter ist es mehr oder weniger zwangsläufig, vermehrt gefestigte Meinungen zu haben. Außer man ist Fernsehglotzer oder so - dann hat man immer die, die grad in der Glotze durchgesagt wird. Es bezieht sich nicht nur auf Werte. Ich bin z.B. der Meinung, daß nichts beweisbar ist, nichtmal 'die Realität' überhaupt, daß schon der Begriff 'Beweis' ein Merkmal für schwere Hirnverbrennung ist. (In den Bereichen Mathematik und Juristerei klammere ich das mal aus, weil da der Begriff verpeilt definiert ist und es mir nicht darum geht, mich um Begriffe zu streiten.) Ich glaube nicht, daß es noch jemandem gelingt, da Zweifel zu säen - auch wenn ich natürlich jederzeit ganz Ohr bin. Ich glaube, daß es prinzipiell noch jede Menge Themen gibt, zu denen ich meine Meinung noch ändern, bzw. überhaupt erstmal eine erste fassen könnte. Bloß ist es ja so, daß weitverbreitete Verpeilungen - wie eben der fanatische Beweisglaube - sehr viele Themen konsequent verhindern. Mein Weltbild hat sich über die Jahre in vieler Hinsicht massiv geändert. In mancher Hinsicht hab ich es mir vorstellen können - in anderer nicht. | ||
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Mit dem Alter ist es mehr oder weniger zwangsläufig, vermehrt gefestigte Meinungen zu haben. Außer man ist Fernsehglotzer oder so - dann hat man immer die, die grad in der Glotze durchgesagt wird.
Es bezieht sich nicht nur auf Werte. Ich bin z.B. der Meinung, daß nichts beweisbar ist, nichtmal 'die Realität' überhaupt, daß schon der Begriff 'Beweis' ein Merkmal für schwere Hirnverbrennung ist. (In den Bereichen Mathematik und Juristerei klammere ich das mal aus, weil da der Begriff verpeilt definiert ist und es mir nicht darum geht, mich um Begriffe zu streiten.) Ich glaube nicht, daß es noch jemandem gelingt, da Zweifel zu säen - auch wenn ich natürlich jederzeit ganz Ohr bin.
Ich glaube, daß es prinzipiell noch jede Menge Themen gibt, zu denen ich meine Meinung noch ändern, bzw. überhaupt erstmal eine erste fassen könnte. Bloß ist es ja so, daß weitverbreitete Verpeilungen - wie eben der fanatische Beweisglaube - sehr viele Themen konsequent verhindern.
Mein Weltbild hat sich über die Jahre in vieler Hinsicht massiv geändert. In mancher Hinsicht hab ich es mir vorstellen können - in anderer nicht.


![]() | De Cemin | 20.08.26 01:07 |
Komisch, seit 1974 hat sich bei mir nur ganz marginal etwas geändert und vom Duktus her, schon mal gar nicht. | ||
Komisch, seit 1974 hat sich bei mir nur ganz marginal etwas geändert und vom Duktus her, schon mal gar nicht.


![]() | Implikat Gottes | 20.08.26 01:12 |
Tchja, manche würden sagen: 'freu Dich - jung geblieben'. Ich tendiere eher zu 'hängengeblieben'. 😂 | ||


![]() | De Cemin | 20.08.26 01:19 |
Was sich tatsächlich geändert hat, ist, das ich meine Thesen differenzierter Ausführen kann und das ich all meine Befürchtungen. spätestens seit dem Frühjahr 2020 bestätigt haben. | ||


![]() | 20.08.26 02:40 | |
Ich hätte mir als Landwirt, Soldat und Hobbykoch niemals eine rein Pflanzenbasierte Ernährung und gleichzeitig mehr Lebensqualität vorstellen können...oder dass Menschen sich selbst als eigenständig intelligentes Wesen betrachten obwohl ihnen nur gelesenes,gehörtes, oder abgeschautes durch den kopf segelt , ohne eigene Lebenserfahrungen, während Erlebnissen entstandene Gedanken, in eine Unterhaltung einbinden zu können, was für mich mittlerweile die einzig sinnvolle art des austauschens im Internet darstellt. | ||


![]() | CrisRichard | 20.08.26 07:40 |
Guten Morgen ....du Püchologin 😘 Mit der Berufsauswahl bist du ja schon fast "der böse Feind" . Ich wüsste soo gern, was du dir so vorstellst, mal zu arbeiten... Und zur Frage: Ich habe viele feste Meinungen und Arten das Leben zu sehen, oft noch aus meiner Kindheit in der sich scheinbar viele Dinge festgeschrieben haben, allerdings sind die Enden fexibel und suchen sich jeden Tag ihren Weg. (ACHTUNG: Wem so "esoteric" gequatsche auf den Sack geht besser weghören)Bestes Beispiel ist wohl ein Baum: Wo der Same hinfällst da wächst er, aber jeder neue kleine Ast sucht sich seinen neuen,besten Weg. Genau so geht es uns Menschen auch, Was vorbei ist können wir nicht mehr ändern, und die Zukunft fusst darauf und baut genau da an. Auch unser Verstand arbeitet so. Allerdings kann man seine Einstellungen also eigentlich sein Gefühl zur Vergangenheit ändern und somit auch die Vergangenheit!? Quatsche ich am Thema vorbei? Ich les nochmal den Eingangstxt^^ OK. Hat sich mein Weltbild geändert? Eigentlich nicht. Mir ist mein Bild der Anderen zerbrochen worden. Was der Geschichtsunterricht über das Dritte Reich mir hätte beibringen müssen, nämlich das Mensch auch ein Monster ist konnte ich trotz dem ganzen Wissen erst richtig 2020 verstehen. Vorher habe ich das Gute immer im Vordergrund gesehen, jetzt weiss ich das Mensch Mensch ist und wir uns hüten müssen. Insofern sollte ich wohl dankbar sein?! Was hat sich geändert? Mehr Realitätssinn? Die Erde ist kein Ponyhof und wird dich umbringen? Meine Wurzeln sind so tief mit dieser Erde verbunden das es richtig ist? Auch wenn ich es vermeiden möchte solange es .........gut ist?! Ich merk schon; eigentlich wollte ich was kurzes, lustiges zu deiner Frage schreiben, und dann kam das dooofe Gehirn und dachte dumm rum... Da muss ich wohl nochmal ran... Caio für jetzt. Cris | ||


![]() | Altostratus | 20.08.26 08:40 |
1976 sagten mir mehrere Leute, die sich selbst sehr ernst nahmen: "Bald gibt es einen Zusammenbruch, dann folgt Chaos, dann gibt es eine Revolution. Wir müssen uns vorbereiten." Das ist jetzt 50 Jahre her. Wenn ich heute so ein Gequatsche höre, habe ich den starken Wunsch, so lange mit einem Knüppel draufzuhauen, bis kein Pieps mehr zu hören ist. Das bitte ich metaphorisch zu verstehen. Nüchtern betrachtet, sollte es ausreichen, Quatschköpfen einen Vogel zu zeigen und sie zu ignorieren. Man ändert sie ohnehin nicht. Die sind geistig eingefroren. Mentaler Permafrost. Früher, ja da konnte man mich noch leichter beeindrucken und in Panik versetzen. | ||
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1976 sagten mir mehrere Leute, die sich selbst sehr ernst nahmen:
"Bald gibt es einen Zusammenbruch, dann folgt Chaos, dann gibt es eine Revolution. Wir müssen uns vorbereiten."
Das ist jetzt 50 Jahre her.
Wenn ich heute so ein Gequatsche höre, habe ich den starken Wunsch, so lange mit einem Knüppel draufzuhauen, bis kein Pieps mehr zu hören ist. Das bitte ich metaphorisch zu verstehen. Nüchtern betrachtet, sollte es ausreichen, Quatschköpfen einen Vogel zu zeigen und sie zu ignorieren. Man ändert sie ohnehin nicht. Die sind geistig eingefroren. Mentaler Permafrost.
Früher, ja da konnte man mich noch leichter beeindrucken und in Panik versetzen.


![]() | De Cemin | 20.08.26 08:44 |
Auf die Revolution warte ich noch immer... denn ohne sie werden wir untergehen. Entweder ein Siechtum ohne Ende oder ein Ende mit Schrecken... | ||
1976 sagten mir mehrere Leute, die sich selbst sehr ernst nahmen:
"Bald gibt es einen Zusammenbruch, dann folgt Chaos, dann gibt es eine Revolution. Wir müssen uns vorbereiten."
Das ist jetzt 50 Jahre her.
Wenn ich heute so ein Gequatsche höre, habe ich den starken Wunsch, so lange mit einem Knüppel draufzuhauen, bis kein Pieps mehr zu hören ist. Das bitte ich metaphorisch zu verstehen. Nüchtern betrachtet, sollte es ausreichen, Quatschköpfen einen Vogel zu zeigen und sie zu ignorieren. Man ändert sie ohnehin nicht. Die sind geistig eingefroren. Mentaler Permafrost.
Früher, ja da konnte man mich noch leichter beeindrucken und in Panik versetzen.


![]() | Eliteschwurbel | 20.08.26 09:32 |
Es kommt auf die richtige Reihenfolge an: Erst Revolution (1989 abgewürgt), Dann Chaos, zuletzt der Zusammenbruch. Rom wurde auch nicht an einem Tag zerstört ... | ||
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Es kommt auf die richtige Reihenfolge an: Erst Revolution (1989 abgewürgt), Dann Chaos, zuletzt der Zusammenbruch. Rom wurde auch nicht an einem Tag zerstört ...


![]() | De Cemin | 20.08.26 09:46 |
89, war nicht einmal im Ansatz eine Revolution. Die Leute haben einen schlecht funktionierenden Sozialismus gegen das Versprechen des Kapitalismus eingetauscht, das er allein schon auf Grund der Besitzverhältnisse niemals einlösen kann. | ||


![]() | Kikodemus | 20.08.26 10:42 |
1) Werte: Du sollst lieben, du sollst nicht morden, nicht lügen, nicht stehlen… Schon meine Wortwahl zeigt, dass im Detail Diskussionsbedarf bleibt. Aber die Grundwerte scheinen mir klar und unveränderlich. Man erkennt die Bösen daran. 2) Meinungen. @implikat_gottes hat das ganz oben schon treffend angesprochen: Es gibt kein Wissen, nur mehr oder weniger Plausibilität von Theorien. Wer diese Theorien nicht ändert sobald sie widerlegt sind, ist ein Trottel. Ausgenommen davon sind nur geschlossene Definitions-Systeme, also Mathematik z.B. Sie definieren, dass keine externen Faktoren zulässig sind. In allen anderen Fällen weiß man nie, ob und wann Dir irgendeine Entdeckung beweist, die bisherige Vermutung muss Blödsinn sein. Daher lassen sich alle Ansichten über die Realität nur widerlegen, aber nie beweisen. | ||
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89, war nicht einmal im Ansatz eine Revolution.
Die Leute haben einen schlecht funktionierenden Sozialismus gegen das Versprechen des Kapitalismus eingetauscht, das er allein schon auf Grund der Besitzverhältnisse niemals einlösen kann.


![]() | Pirat69 | 20.08.26 12:55 |
Es gibt Leute die nennen es ganz klar eine Konterrevolution... | ||


![]() | Altostratus | 21.08.26 10:11 |
Revolution, Konterrevolution, wie sähe das aus? Normalerweise bedeutet das den Sturz der Regierung, die Übernahme der Macht durch die Revolutionäre. Nichts dergleichen ist passiert. Die Regierung der BRD hat mit der Regierung der DDR über die Eingliederung der DDR in das System der BRD konferiert. Später war oft von "Abwicklung" die Rede. Irgendwelche Initiativen seitens politisch interessierter DDR-Bürger wurden schlicht ignoriert, so meine Erinnerung. | ||


![]() | CrisRichard | 22.08.26 05:56 |
Verlasst ihr nicht grad völlig das Thema? Eigentlich ist es doch eine intressante Frage. Und ich hab da noch dran zu kauen... | ||
1) Werte: Du sollst lieben, du sollst nicht morden, nicht lügen, nicht stehlen… Schon meine Wortwahl zeigt, dass im Detail Diskussionsbedarf bleibt. Aber die Grundwerte scheinen mir klar und unveränderlich. Man erkennt die Bösen daran.
2) Meinungen. @implikat_gottes hat das ganz oben schon treffend angesprochen: Es gibt kein Wissen, nur mehr oder weniger Plausibilität von Theorien. Wer diese Theorien nicht ändert sobald sie widerlegt sind, ist ein Trottel.
Ausgenommen davon sind nur geschlossene Definitions-Systeme, also Mathematik z.B. Sie definieren, dass keine externen Faktoren zulässig sind. In allen anderen Fällen weiß man nie, ob und wann Dir irgendeine Entdeckung beweist, die bisherige Vermutung muss Blödsinn sein. Daher lassen sich alle Ansichten über die Realität nur widerlegen, aber nie beweisen.


![]() | DickeFingerLotti | 23.08.26 12:08 |
2) Meinungen. @implikat_gottes hat das ganz oben schon treffend angesprochen: Es gibt kein Wissen, nur mehr oder weniger Plausibilität von Theorien. Wer diese Theorien nicht ändert sobald sie widerlegt sind, ist ein Trottel. Das finde ich einen so spannenden Gedanken, ich hätte dich fast angeschrieben, dahinter steckt soviel mehr. Das ginge hier aber zu weit. Mein Weltbild hat sich drastisch geändert, 1974 lebte ich zwischen Kühen, zwei Pferden, einem Neufundländer und einem Kettcar. Und um mich herum war Land. Da liegen reichlich Erfahrungen dazwischen, erste Ufo Sichtung, diverse Parteienzugehörigkeiten mit Ent-täuschungen, von Däniken, und jede Menge Freunde die immer ein Stück weiter waren als ich. Und deren Wissen oft schwer auszuhalten war und ist. Ich bin nie fertig mit dem Zuende denken und froh über jede Art von Dumtich zwischendurch. | ||
Heart
2) Meinungen. @implikat_gottes hat das ganz oben schon treffend angesprochen: Es gibt kein Wissen, nur mehr oder weniger Plausibilität von Theorien. Wer diese Theorien nicht ändert sobald sie widerlegt sind, ist ein Trottel.
Das finde ich einen so spannenden Gedanken, ich hätte dich fast angeschrieben, dahinter steckt soviel mehr.
Das ginge hier aber zu weit.
Mein Weltbild hat sich drastisch geändert, 1974 lebte ich zwischen Kühen, zwei Pferden, einem Neufundländer und einem Kettcar. Und um mich herum war Land.
Da liegen reichlich Erfahrungen dazwischen, erste Ufo Sichtung, diverse Parteienzugehörigkeiten mit Ent-täuschungen, von Däniken, und jede Menge Freunde die immer ein Stück weiter waren als ich. Und deren Wissen oft schwer auszuhalten war und ist.
Ich bin nie fertig mit dem Zuende denken und froh über jede Art von Dumtich zwischendurch.


![]() | Kikodemus | 23.08.26 12:47 |
Hey, freut mich, dass Dir das was sagte. Im Prinzip halte ich das für, naja, Grundkurs Wissenschaftstheorie, erstes Semester. Dürfte/sollte es jedenfalls heute noch sein. Traditionell wird da Karl Poppers Schwäne-Beispiel zitiert. | ||
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Hey, freut mich, dass Dir das was sagte. Im Prinzip halte ich das für, naja, Grundkurs Wissenschaftstheorie, erstes Semester. Dürfte/sollte es jedenfalls heute noch sein. Traditionell wird da Karl Poppers Schwäne-Beispiel zitiert.


![]() | Wetterfroschprinz | 23.08.26 13:41 |
Na ja, nennen wir es doch den aktuellen Stand des Irrtums? | ||
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![]() | Eliteschwurbel | 23.08.26 20:22 |
Wer im Alter von 20 Jahren nicht Kommunist ist, der hat kein Herz. Wer im Alter von 40 Jahren immer noch Kommunist ist, der hat keinen Verstand. | ||


![]() | Altostratus | 23.08.26 21:08 |
Es ist schon schwer, seine Meinung zu ändern, wenn man glaubt, gute Gründe für diese Meinung zu haben. Eventuell wackelt das Weltbild, das wir alle brauchen, um uns in dieser Welt wohl zu fühlen. Wenn Ärzte nicht mehr gutherzige Samariter sind, die ohne finanzielle Interessen allein das Wohl ihrer Patienten im Auge haben, wie könnte man ihnen noch vertrauen? Und wer schon jahrelang Blutdrucksenker und Blutverdünner konsumiert, der bekäme fürchterliche Angst. | ||
Es ist schon schwer, seine Meinung zu ändern, wenn man glaubt, gute Gründe für diese Meinung zu haben. Eventuell wackelt das Weltbild, das wir alle brauchen, um uns in dieser Welt wohl zu fühlen. Wenn Ärzte nicht mehr gutherzige Samariter sind, die ohne finanzielle Interessen allein das Wohl ihrer Patienten im Auge haben, wie könnte man ihnen noch vertrauen? Und wer schon jahrelang Blutdrucksenker und Blutverdünner konsumiert, der bekäme fürchterliche Angst.


![]() | Kikodemus | 23.08.26 21:22 |
Das ist weniger Meinungen und Werte, glaub ich, als so was Psychologisches, nicht? Dieses Herdentier-Phänomen. Man fühlt sich eingebettet in seine Gesellschaft, Berufskollegen, Familie, whatever, und bezieht da wesentliche Teile seiner Identität draus, oder glaubt das zumindest. Aus der Reihe tanzen fühlt sich da wie Selbst-Verlust an. Zumal diese Gemeinschaft halt auch ein Sicherheits-Gefühl bringt. Da bricht dann scheinbar die ganze Welt ein, wenn man ausschert. So erklär ich mir das in etwa, was da in den vergangenen Jahren bei einigen Leuten passiert ist. War mir nie nachvollziehbar. Und für diese Leute dürfte es auch längst nicht mehr rational nachvollziehbar sein, weil so viel alter Welt längst zusammengebrochen ist, dass sie sich das gar nicht mehr schön lügen können ohne in ernsthafte Realitäts-Grätsche abzuschmieren. Mit rationalen Werten und Meinungen hat das aus meiner Sicht gar nichts zu tun. | ||
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Das ist weniger Meinungen und Werte, glaub ich, als so was Psychologisches, nicht? Dieses Herdentier-Phänomen. Man fühlt sich eingebettet in seine Gesellschaft, Berufskollegen, Familie, whatever, und bezieht da wesentliche Teile seiner Identität draus, oder glaubt das zumindest. Aus der Reihe tanzen fühlt sich da wie Selbst-Verlust an. Zumal diese Gemeinschaft halt auch ein Sicherheits-Gefühl bringt. Da bricht dann scheinbar die ganze Welt ein, wenn man ausschert. So erklär ich mir das in etwa, was da in den vergangenen Jahren bei einigen Leuten passiert ist. War mir nie nachvollziehbar. Und für diese Leute dürfte es auch längst nicht mehr rational nachvollziehbar sein, weil so viel alter Welt längst zusammengebrochen ist, dass sie sich das gar nicht mehr schön lügen können ohne in ernsthafte Realitäts-Grätsche abzuschmieren.
Mit rationalen Werten und Meinungen hat das aus meiner Sicht gar nichts zu tun.


![]() | Altostratus | 23.08.26 22:19 |
Mit rationalen Werten und Meinungen Rationale Dinge spielen im Leben der meisten Menschen nur eine ganz untergeordnete Rolle. | ||
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