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![]() | Captain Future | ![]() 11.10.26 14:47 |
| Prepper, wie viele Tage könntest Du Dich bzw. alle in Deinem Haushalt autark ernähren, wenn z.B. plötzlich der Mega-Blackout käme? Anonymous poll 0 3 7 14 30 60 180 365 730 für immer | ||


![]() | Pirat69 | 11.10.26 19:40 |
...ich wär ja schön blöd das zu verraten, Morgen steht ihr dann alle vor meiner Tür 🤣 Hier gibt es doch ein extra Prepper Thema im Forum | ||
Thumbs up


![]() | WanderFalke | 11.10.26 20:23 |
Immer in Bewegung bleiben! Bedeutet nicht dass man mit einem 10er Pack Toilettenpapier ununterbrochen vom Fenster zum Klo rennt, wie zu Covidzeit. Sinnvoller ist es einen alternativen Ort als Plan B+C einzurichten. | ||
Folded hands


![]() | Orwell | 11.10.26 21:59 |
In D. bist du immer 5km vom nächsten Haus entfernt,wir sind eins der am dichtesten b. Länder der Welt.Da ist nicht viel mit Bewegung. | ||


![]() | Mhmmm | 11.10.26 22:38 |
ich glaube bei der Abstimmung ist sehr viel Wunschdenken dabei ... kein Strom, bedeutet, auch kein Wasser irgendwann, 25 % der Abstimmenden haben angeblich Wasser für 2 Monate und mehr 😎niemals! | ||
Thumbs up


![]() | Altostratus | 11.10.26 22:45 |
Wieso in Bewegung? Um sich warm zu halten? | ||


![]() | Mhmmm | 11.10.26 22:45 |
wo ist mein Text? wollte noch schreiben das die auch nicht wissen werden, wo in ihrem Umkreis von 5Km die nächste Quelle für sie ist, denn mit nem Wasserfilter durch die Pfützen schaffst Du auch nicht 2 Monate | ||


![]() | Implikat Gottes | 11.10.26 22:53 |
Nach Wasser war ja nicht gefragt. Nach Sauerstoff auch nicht. 🤔 | ||
Clown
ich glaube bei der Abstimmung ist sehr viel Wunschdenken dabei ... kein Strom, bedeutet, auch kein Wasser irgendwann, 25 % der Abstimmenden haben angeblich Wasser für 2 Monate und mehr 😎niemals!


![]() | Wetterfroschprinz | 11.10.26 23:19 |
Ich habe aber wirklich Trinkwasser und andere Getränke für mindestens eine Woche, auch in der Hitzepandemie. | ||
...ich wär ja schön blöd das zu verraten, Morgen steht ihr dann alle vor meiner Tür 🤣
Hier gibt es doch ein extra Prepper Thema im Forum


![]() | AnneMari | 11.10.26 23:49 |
Ich glaube ja langsam, dass Micha uns für die KI ausfragen will, wie wir Schwurbler so drauf sind. Und dann kann die KI über uns eine Zusammenfassung machen. Er hat uns ja mal in der SchwurblerRunde gefragt, ob wir damit einverstanden wären. Na, ich bin es jedenfalls nicht. Die KI soll mir vom Leib bleiben! | ||


![]() | CrisRichard | 12.10.26 06:16 |
hier kann ich mal auf die Kacke hauen; ich häng an nem Wasser system das tw noch von den Römern ist... da kann gar nix passieren. Erdbeben vieleicht? Neee... Und Essen gibts aus dem Garten. Wie schmeckt eigentlich Hund? Aber Klopapier ist aus und Schnaps und der Schwurbetreff fehlt mir. --------------------- nix da! Ich bestehe auf mini bläck outs von max.1Woche, die regen zum Nachdenken an und danach die Wirtschaft. Prost! | ||
Thumbs up


![]() | blackn-red | 12.10.26 10:05 |
wird lustig wenn die Städter raus aufs Land gerannt kommen wie Anno *45 und sich bedienen wollen ......... da hilft auch die letzte Zwille nicht mehr | ||
Thumbs up


![]() | NordaluhutSH | 12.10.26 14:31 |
Ich glaube das Problem ist viel mehr, dass man selbst gar nicht weiß, was dann alles wegfallen würde. Man glaubt, man würde ein paar Tage durchkommen, hat aber gar nicht im Béwusstsein, was dann alles wegbricht. Vor allem betrachte ich mit großer Sorge das Verbinden können der Menschen. Man wird oft hören:" Das hast du nicht zu bestimmen, das lasse ich mir nicht sagen, das ist übergriffig, das lasse ich mir nicht bieten!" Ein Teil in mir wünscht sich einen längeren Blackout, damit die Menschen mal sehen, was wirklich natürlich ist. Nämlich in einer Gruppe effektiv zusammen leben. Ich sage es allen und ich sage es auch euch. Kriminelle Zigeuner und Südländerklans werden das Rennen machen und vor allem die Biodeutschen abziehen, weil vor allem die Biodeutscher... ( ich bin so deutsch, deutscher geht es nicht mehr) ihr eigenes Süppchen kochen. Die " Ausländer" hingegen haben noch Familienstrukturen und sie können eng sehr gut zusammen leben. Desweiteren sind die Männer dort gewaltbereit (was eine natürliche Ureigenschaft des Mannes ist) und die Männer haben in den Familien das sagen. Ich propagiere seit Jahren, dass wir alle lernen müssen, wieder eng zusammen zu arbeiten. Und nicht bei jedem verletzten Gefühl gleich ausbrechen zu wollen. Traumatisiert, das sind sie, die Deutschen. Und ich arbeite dafür, dass dies sich wieder legt. Da wird auch kein spirituelles Denken das rennen machen, wie: " Ändere dich, dann änderst du die Welt!" Das funktioniert in dieser digitalen Welt nicht mehr. Vor allem weil die Gesetzeslage dazwischen funkt. Frau und Mann sind gleichberechtigt... Sehr leicht widerlegbar! :-D Ich möchte eine GÖTTLICHE und NATÜRLICHE Gesellschaft schaffen! Werde doch Teil davon. Dann lacht man über einen Blackout! Weil man dann statt vom Sta** von der Familie und Freunden abhängig ist, und die haben im Ideal IMMER was besseres im Sinne, als ein kaltes System. "Lass mich mal kurz überlegen, ach genau, echtes Aussteigen steht ja unter Strafe!" Artikel 146 Grundgesetzt.
Freunde, lernt geselliger zu sein und statt den primitiven Weg sich von einem Menschen abzuwenden, den schweren aber GÖTZLICHEREN Weg zu gehen und den Kompromiss und eine Lösung zu finden. Gerne mich Kontaktieren! Echten Kontakt dann bitte nur mit Menschen aus meiner Umgebung! (Für die Kontaktliste für Organisationen etc. gerne Landesweit anschreiben) (Komme aus der Mitte von Schleswig Holstein) | ||
Wieso in Bewegung? Um sich warm zu halten?


![]() | WanderFalke | 12.10.26 14:45 |
Idealerweise die eigene Wohnung oder Haus nicht als einzige Option bzw. Depot einrichten.Eine Zweitwohnung, Schrebergarten, Campingwagen ebenfalls mit dem Nötigsten ausstatten.Alternativ zu Verwandten, Freunden umziehen können. Warum? Fragt am besten Leute aus Kriegs- Kriesengebieten ...das meine ich mit immer in Bewegung bleiben (ABCPlan) | ||
Thumbs up


![]() | Lenzing38 | 12.10.26 14:52 |
Weiterführende Informationen: The Walking Dead! 😂 | ||
Idealerweise die eigene Wohnung oder Haus nicht als einzige Option bzw. Depot einrichten.Eine Zweitwohnung, Schrebergarten, Campingwagen ebenfalls mit dem Nötigsten ausstatten.Alternativ zu Verwandten, Freunden umziehen können. Warum? Fragt am besten Leute aus Kriegs- Kriesengebieten ...das meine ich mit immer in Bewegung bleiben (ABCPlan)


![]() | Altostratus | 12.10.26 15:10 |
Meine Eltern kommen aus Kriegs- bzw. Krisengebieten. Ein Depot hätte ihnen 1945 nichts genützt. Meine Schwiegereltern hatten ein kleines Depot mit Goldschmuck. Futsch. Beweglichkeit funktioniert auch nicht wirklich, wenn die Strassen mit Flüchtlingen verstopft sind. Pfadfinder-Romantik. Der beste Rat ist: macht euch rechtzeitig dünne. Seid nicht da, wo es brennt. Aber zum Thema Blackout können alte Ossis was sagen. Ich glaube, es war 1978, da waren grosse Teile der DDR ohne Strom und eingeschneit. Leute mit einer funktionierenden Heizung (Holz oder Kohle) haben andere aufgenommen, deren Heizung auf Fernwärme oder Strom basierte. Und man hat von Kartoffeln, Pökelfleisch und Eingemachtem gelebt, was der Keller so hergab, manchmal eine Woche lang. | ||
Thumbs up
Meine Eltern kommen aus Kriegs- bzw. Krisengebieten. Ein Depot hätte ihnen 1945 nichts genützt. Meine Schwiegereltern hatten ein kleines Depot mit Goldschmuck. Futsch. Beweglichkeit funktioniert auch nicht wirklich, wenn die Strassen mit Flüchtlingen verstopft sind. Pfadfinder-Romantik. Der beste Rat ist: macht euch rechtzeitig dünne. Seid nicht da, wo es brennt.
Aber zum Thema Blackout können alte Ossis was sagen. Ich glaube, es war 1978, da waren grosse Teile der DDR ohne Strom und eingeschneit. Leute mit einer funktionierenden Heizung (Holz oder Kohle) haben andere aufgenommen, deren Heizung auf Fernwärme oder Strom basierte. Und man hat von Kartoffeln, Pökelfleisch und Eingemachtem gelebt, was der Keller so hergab, manchmal eine Woche lang.


![]() | WanderFalke | 12.10.26 19:30 |
Dünne machen ist immer die bessere Option, setzt aber Bewegung voraus 😉👃 | ||


![]() | AnneMari | 13.10.26 19:35 |
Was hält Ihr davon? Oder besitzen einige von Euch schon so eine Küchenhexe oder einen -ofen oder -block? Wer ein eigenes Häuschen hat, kann sich so eine Küchenhexe oder einen Küchenofen oder Küchenblock in seine Küche stellen. Voraussetzung ist natürlich ein Ofenrohr und ein Schornstein. Das effizienteste Haushaltsgerät, das je gebaut wurde, braucht keinen Strom. Der gusseiserne Küchenofen der Großeltern machte vier Dinge gleichzeitig – mit einem einzigen Feuer, ohne Steckdose, ohne Elektronik, ohne bewegliche Teile: Kochen auf der Herdplatte, Backen im eingebauten Ofen, Heizen des Raums durch die Strahlungswärme des Gusseisens und Warmwasser über einen integrierten Boiler. Alles vom selben Holzscheit. In Deutschland stand dieser Herd bis in die 1960er Jahre in praktisch jedem ländlichen Haushalt. In Oberbayern hieß er Küchenhexe, in Norddeutschland Küchenofen, in Österreich Küchenblock. Er war das Zentrum des Hauses – nicht nur zum Kochen, sondern zum Leben. Die Familie saß in der Küche, weil dort der Ofen stand und es warm war. Wie er funktioniertEin einziges Feuer in der Brennkammer. Die heißen Rauchgase werden durch Züge im Inneren des gusseisernen Körpers geführt, bevor sie den Schornstein erreichen. Auf diesem Weg geben sie ihre Wärme an vier Stellen gleichzeitig ab: Die Herdplatte: Die gusseiserne Platte über der Brennkammer wird direkt von den Flammen erhitzt. Aber nicht gleichmäßig – und genau das ist der Clou: Direkt über der Feuerung, in der Mitte, ist die Temperatur am höchsten – dort kocht und brät man. Je weiter man den Topf nach außen zum Rand schiebt, desto niedriger wird die Temperatur – dort schmort, köchelt und warmhält man. Eine einzige Platte, die ohne Regler, ohne Thermostat, rein durch die Position des Topfes alle Garstufen abdeckt. Die physikalische Version eines Induktionsherds mit zehn Zonen. Bei vielen alten Herden lässt sich ein ringförmiger Deckel in der Plattenmitte herausnehmen – dort steht der Topf direkt über dem offenen Feuer für maximale Hitze. Der Backofen: Seitlich oder unterhalb der Brennkammer eingebaut, wird der Backofen durch die Rauchgase beheizt, die um ihn herumgeführt werden. Die Temperatur ist niedriger und gleichmäßiger als über der direkten Flamme – perfekt für Brot, Kuchen, Aufläufe und Braten. Die Temperatur lässt sich nicht digital einstellen, aber erfahrene Köchinnen wussten genau, bei welcher Holzmenge und welcher Zugregelung der Ofen die richtige Hitze hatte. Die Raumheizung: Der gesamte gusseiserne Körper – Hunderte Kilogramm schweres Metall – nimmt die Wärme des Feuers auf und strahlt sie langsam, gleichmäßig und über Stunden in den Raum ab. Auch nachdem das Feuer heruntergebrannt ist, bleibt der Ofen stundenlang warm. Gusseisen ist thermische Masse – es speichert Wärme wie ein Kachelofen und gibt sie verzögert wieder ab. In kleinen bis mittelgroßen Küchen reicht ein Küchenofen als einzige Heizquelle. Das Warmwasser: Viele traditionelle Küchenöfen haben an der Seite oder hinter der Brennkammer einen integrierten Wasserbehälter – das Schiffchen oder den Wassermantel. Das Wasser darin wird durch die Strahlungswärme erhitzt und steht den ganzen Tag über als warmes Wasser zum Abwaschen, Händewaschen und Putzen bereit. In manchen Modellen ist der Wassermantel an einen Boiler angeschlossen und versorgt das ganze Haus mit Warmwasser. Warum Gusseisen der Schlüssel ist?Gusseisen ist schwer, dicht und hat eine hohe Wärmekapazität – es nimmt Wärme langsam auf und gibt sie langsam wieder ab. Das ist das genaue Gegenteil von dünnem Stahlblech, das sich in Sekunden erhitzt und in Sekunden abkühlt. Ein gusseiserner Küchenofen ist thermische Masse: Er glättet Temperaturschwankungen, hält die Wärme gleichmäßig und strahlt sie über Stunden ab, auch wenn das Feuer längst erloschen ist. Deshalb waren die alten Küchenöfen so schwer – zweihundert, dreihundert, manchmal vierhundert Kilogramm. Das Gewicht war kein Nachteil, sondern die Funktion selbst. Vielleicht kommt er ja zurückl? In der Selbstversorger-, Permakultur- und Krisenvorsorge-Szene erlebt der Küchenofen schon ein stilles Comeback. Die ArgumenteUnabhängigkeit: Er funktioniert bei Stromausfall. Kochen, Heizen, Warmwasser – alles ohne Netz. Wer Holz hat, hat alles. Effizienz: Ein geschlossener Küchenofen nutzt die Verbrennungsenergie drei- bis viermal: Kochen, Backen, Heizen, Warmwasser. Ein offener Kamin verliert achtzig Prozent der Wärme durch den Schornstein. Der Küchenofen verliert deutlich weniger. Moderne Emissionswerte: Neue Küchenöfen erfüllen die Bundesimmissionsschutzverordnung Stufe 2 – die strengsten Emissionsgrenzwerte, die in Deutschland gelten. Sie verbrennen sauberer als die alten Modelle und produzieren bei richtigem Betrieb kaum sichtbaren Rauch. Hersteller: In Deutschland und Österreich bauen unter anderem Lohberger, Wamsler, Haas + Sohn, La Nordica und Pertinger moderne Küchenöfen, die traditionelle Funktionalität mit aktuellen Emissionsstandards verbinden. Drei Dinge, die nicht verhandelbar sindEin Holzfeuchtemessgerät ist Pflicht! Holz immer trocken verbrennen. Restfeuchte unter zwanzig Prozent. Nasses Holz qualmt, rußt, versottet den Schornstein und produziert Feinstaub. Schornstein jährlich reinigen lassen! Der Bezirksschornsteinfeger ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben – Feuerstättenbescheid, Kehrtermine, Abnahme. Ohne Schornsteinfeger keine Betriebsgenehmigung. CO-Melder installieren! Kohlenmonoxid ist geruchlos, farblos und tödlich. In den meisten Bundesländern ist ein CO-Melder in Räumen mit Feuerstätte gesetzlich vorgeschrieben. Wer keinen hat, riskiert sein Leben. Ein CO-Melder kostet zwanzig Euro und kann den Unterschied zwischen Leben und Tod machen. Gusseisen, Holz und Verstand. Mehr braucht es nicht. | ||
Was hält Ihr davon?
Oder besitzen einige von Euch schon so eine Küchenhexe oder einen -ofen oder -block?
Wer ein eigenes Häuschen hat, kann sich so eine Küchenhexe oder einen Küchenofen oder Küchenblock in seine Küche stellen. Voraussetzung ist natürlich ein Ofenrohr und ein Schornstein.
Das effizienteste Haushaltsgerät, das je gebaut wurde, braucht keinen Strom.
Der gusseiserne Küchenofen der Großeltern machte vier Dinge gleichzeitig – mit einem einzigen Feuer, ohne Steckdose, ohne Elektronik, ohne bewegliche Teile: Kochen auf der Herdplatte, Backen im eingebauten Ofen, Heizen des Raums durch die Strahlungswärme des Gusseisens und Warmwasser über einen integrierten Boiler. Alles vom selben Holzscheit.
In Deutschland stand dieser Herd bis in die 1960er Jahre in praktisch jedem ländlichen Haushalt. In Oberbayern hieß er Küchenhexe, in Norddeutschland Küchenofen, in Österreich Küchenblock. Er war das Zentrum des Hauses – nicht nur zum Kochen, sondern zum Leben. Die Familie saß in der Küche, weil dort der Ofen stand und es warm war.
Wie er funktioniert
Ein einziges Feuer in der Brennkammer. Die heißen Rauchgase werden durch Züge im Inneren des gusseisernen Körpers geführt, bevor sie den Schornstein erreichen. Auf diesem Weg geben sie ihre Wärme an vier Stellen gleichzeitig ab:
Die Herdplatte: Die gusseiserne Platte über der Brennkammer wird direkt von den Flammen erhitzt. Aber nicht gleichmäßig – und genau das ist der Clou: Direkt über der Feuerung, in der Mitte, ist die Temperatur am höchsten – dort kocht und brät man. Je weiter man den Topf nach außen zum Rand schiebt, desto niedriger wird die Temperatur – dort schmort, köchelt und warmhält man. Eine einzige Platte, die ohne Regler, ohne Thermostat, rein durch die Position des Topfes alle Garstufen abdeckt. Die physikalische Version eines Induktionsherds mit zehn Zonen.
Bei vielen alten Herden lässt sich ein ringförmiger Deckel in der Plattenmitte herausnehmen – dort steht der Topf direkt über dem offenen Feuer für maximale Hitze.
Der Backofen: Seitlich oder unterhalb der Brennkammer eingebaut, wird der Backofen durch die Rauchgase beheizt, die um ihn herumgeführt werden. Die Temperatur ist niedriger und gleichmäßiger als über der direkten Flamme – perfekt für Brot, Kuchen, Aufläufe und Braten. Die Temperatur lässt sich nicht digital einstellen, aber erfahrene Köchinnen wussten genau, bei welcher Holzmenge und welcher Zugregelung der Ofen die richtige Hitze hatte.
Die Raumheizung: Der gesamte gusseiserne Körper – Hunderte Kilogramm schweres Metall – nimmt die Wärme des Feuers auf und strahlt sie langsam, gleichmäßig und über Stunden in den Raum ab. Auch nachdem das Feuer heruntergebrannt ist, bleibt der Ofen stundenlang warm. Gusseisen ist thermische Masse – es speichert Wärme wie ein Kachelofen und gibt sie verzögert wieder ab. In kleinen bis mittelgroßen Küchen reicht ein Küchenofen als einzige Heizquelle.
Das Warmwasser: Viele traditionelle Küchenöfen haben an der Seite oder hinter der Brennkammer einen integrierten Wasserbehälter – das Schiffchen oder den Wassermantel. Das Wasser darin wird durch die Strahlungswärme erhitzt und steht den ganzen Tag über als warmes Wasser zum Abwaschen, Händewaschen und Putzen bereit. In manchen Modellen ist der Wassermantel an einen Boiler angeschlossen und versorgt das ganze Haus mit Warmwasser.
Warum Gusseisen der Schlüssel ist?
Gusseisen ist schwer, dicht und hat eine hohe Wärmekapazität – es nimmt Wärme langsam auf und gibt sie langsam wieder ab. Das ist das genaue Gegenteil von dünnem Stahlblech, das sich in Sekunden erhitzt und in Sekunden abkühlt.
Ein gusseiserner Küchenofen ist thermische Masse: Er glättet Temperaturschwankungen, hält die Wärme gleichmäßig und strahlt sie über Stunden ab, auch wenn das Feuer längst erloschen ist.
Deshalb waren die alten Küchenöfen so schwer – zweihundert, dreihundert, manchmal vierhundert Kilogramm. Das Gewicht war kein Nachteil, sondern die Funktion selbst.
Vielleicht kommt er ja zurückl?
In der Selbstversorger-, Permakultur- und Krisenvorsorge-Szene erlebt der Küchenofen schon ein stilles Comeback.
Die Argumente
Unabhängigkeit: Er funktioniert bei Stromausfall. Kochen, Heizen, Warmwasser – alles ohne Netz. Wer Holz hat, hat alles.
Effizienz: Ein geschlossener Küchenofen nutzt die Verbrennungsenergie drei- bis viermal: Kochen, Backen, Heizen, Warmwasser. Ein offener Kamin verliert achtzig Prozent der Wärme durch den Schornstein. Der Küchenofen verliert deutlich weniger.
Moderne Emissionswerte: Neue Küchenöfen erfüllen die Bundesimmissionsschutzverordnung Stufe 2 – die strengsten Emissionsgrenzwerte, die in Deutschland gelten. Sie verbrennen sauberer als die alten Modelle und produzieren bei richtigem Betrieb kaum sichtbaren Rauch.
Hersteller: In Deutschland und Österreich bauen unter anderem Lohberger, Wamsler, Haas + Sohn, La Nordica und Pertinger moderne Küchenöfen, die traditionelle Funktionalität mit aktuellen Emissionsstandards verbinden.
Drei Dinge, die nicht verhandelbar sind
Ein Holzfeuchtemessgerät ist Pflicht!
Holz immer trocken verbrennen. Restfeuchte unter zwanzig Prozent. Nasses Holz qualmt, rußt, versottet den Schornstein und produziert Feinstaub.
Schornstein jährlich reinigen lassen!
Der Bezirksschornsteinfeger ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben – Feuerstättenbescheid, Kehrtermine, Abnahme. Ohne Schornsteinfeger keine Betriebsgenehmigung.
CO-Melder installieren!
Kohlenmonoxid ist geruchlos, farblos und tödlich. In den meisten Bundesländern ist ein CO-Melder in Räumen mit Feuerstätte gesetzlich vorgeschrieben. Wer keinen hat, riskiert sein Leben. Ein CO-Melder kostet zwanzig Euro und kann den Unterschied zwischen Leben und Tod machen.
Gusseisen, Holz und Verstand. Mehr braucht es nicht.


![]() | WanderFalke | 13.10.26 20:11 |
Geiles Teil! erinnert mich an meine Kinderzeit. | ||
Ich habe aber wirklich Trinkwasser und andere Getränke für mindestens eine Woche, auch in der Hitzepandemie.


![]() | Mhmmm | 13.10.26 22:32 |
aber eben nicht für zwei Monate wie Einige hier behaupten, wo sind die hier, wenn man sie braucht ... für 7 Tage kannste auch die Badewanne volllaufen lassen und ein paar Töpfe | ||
Folded hands
aber eben nicht für zwei Monate wie Einige hier behaupten, wo sind die hier, wenn man sie braucht ... für 7 Tage kannste auch die Badewanne volllaufen lassen und ein paar Töpfe


![]() | Wetterfroschprinz | 14.10.26 01:04 |
Ich habe keine Badewanne. | ||
Laughing with tears


![]() | Horst18 | 14.10.26 13:06 |
Grill / Dutch Oven / Brennmaterial /Tauschmittel ( Silber / Schnaps / Zigaretten ) und Bauern / Metzger und Bäcker die man gut kennt 🙄 | ||


![]() | Altostratus | 14.10.26 13:55 |
Im Harz ist Wasser kein Thema. Die Wippertalsperre in der Nähe, Quellen überall. Der halbe Zentner Kartoffeln kostet in Benndorf 4 Euro. Die Ernährung ist gesichert. Im Schuppen lagert reichlich Brennholz. Salz ist vorhanden. Fehlt noch was? | ||


![]() | Horst18 | 14.10.26 14:02 |
Klopapier / Zündhölzer / Petroleumlampe / Mistgabel | ||
Folded hands


![]() | WanderFalke | 14.10.26 17:36 |
Alufolie für unterwegs( 5x Rollen, Bio) | ||
Klopapier / Zündhölzer / Petroleumlampe / Mistgabel


![]() | Altostratus | 14.10.26 17:53 |
Zahnstocher, Pflaster, Hämorrhoidensalbe... Wichtige Sachen waren gemeint. | ||
Zahnstocher, Pflaster, Hämorrhoidensalbe...
Wichtige Sachen waren gemeint.


![]() | Horst18 | 14.10.26 18:07 |
Ach so. // Wattestäbchen / Windeln / Gummibärchen / Bier 🍺 / Lippenstift 💄 | ||
Ach so. // Wattestäbchen / Windeln / Gummibärchen / Bier 🍺 / Lippenstift 💄


![]() | Altostratus | 14.10.26 18:19 |
Du brauchst Windeln? Vergiss nicht Rückenkratzer und Nasenbohrer. | ||
Du brauchst Windeln?
Vergiss nicht Rückenkratzer und Nasenbohrer.


![]() | Horst18 | 14.10.26 18:35 |
Danke für die Erinnerung // hätte ich doch fast vergessen 😛 | ||
Zahnstocher, Pflaster, Hämorrhoidensalbe...
Wichtige Sachen waren gemeint.


![]() | WanderFalke | 15.10.26 06:41 |
Antibakteriell und wieder selbstauffüllend wegen den Bakterioiden☝️ | ||


![]() | WanderFalke | 15.10.26 07:38 |
Spaß bei Seite. Hier noch zwei überlebenswichtige Dinge : Kühlbox für die vollen 🐶Kottüten und Klimakleber(große Tube)um der Klimakriese im nächsten Sommer preventiv SchachMatt zu setzen! Ordnung muss sein. | ||
Clown


![]() | WanderFalke | 15.10.26 08:46 |
Wobei das mit dem Kleber hat ja nicht ganz funktioniert. Dann Kleber ganz weg lassen und nur die Kühlbox für die 🐶Kottüten mitnehmen! | ||
Clown


![]() | 15.10.26 09:30 | |
....oder einfach mit abfinden, das es irgendwann eben mal vorbei ist.... | ||


![]() | catchtheday | 15.10.26 10:24 |
Kommt auf die Jahreszeit an. Im Sommer wesentlich länger als im Winter. | ||
Laughing with tears
Kommt auf die Jahreszeit an.
Im Sommer wesentlich länger als im Winter.


![]() | AnneMari | 15.10.26 15:54 |
Sollten sie uns den Strom tatsächlich für längere Zeit ganz abdrehen, wird dies im Winter bei kalten Temperaturen passieren, doch nicht im Sommer! | ||


![]() | DRbotanic | 15.10.26 16:00 |
So viel geistigen Dünnpfiff schon lang nicht mehr gelesen. Fast amüsierend | ||
Thumbs down
Kommt auf die Jahreszeit an.
Im Sommer wesentlich länger als im Winter.


![]() | Wetterfroschprinz | 15.10.26 16:05 |
Sicher? Im Sommer brauchst Du mehr zu trinken. Überprüfe mal Deine Wasser- und Getränkebestände. | ||
Sicher? Im Sommer brauchst Du mehr zu trinken. Überprüfe mal Deine Wasser- und Getränkebestände.


![]() | catchtheday | 15.10.26 16:41 |
Hier gibt es einen Brunnen mit Trinkwasser, der auch im Sommer gut schüttet. | ||
....oder einfach mit abfinden, das es irgendwann eben mal vorbei ist....


![]() | Mhmmm | 15.10.26 22:56 |
ich finde es gut, wenn man das vorher erklärt 👍... Einer weniger um den man sich kümmern muss | ||
Thumbs down
....oder einfach mit abfinden, das es irgendwann eben mal vorbei ist....


![]() | MadHouse | 16.10.26 05:28 |
Die bereits wandelnden Scheintoten haben da gut reden ( : Es gibt Menschen, die wollen in Frieden leben ! | ||


![]() | 16.10.26 09:02 | |
Warum so Toxisch hier?🤷 | ||
Thumbs up
Warum so Toxisch hier?🤷


![]() | AnneMari | 16.10.26 10:13 |
...., weil leider einige Mitglieder hier so sind. Am besten blockiert man diese Figuren! | ||
Warum so Toxisch hier?🤷


![]() | Horst18 | 16.10.26 10:50 |
Weil man sonst Einschlafen würde 😴 | ||
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